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Internationale Hochschulkooperation:
Welche Werte leiten den Austausch?
Veranstaltung in der Reihe „Eine Stunde für die Wissenschaft“,
26. April 2022, 13-14 Uhr
%Anrede%,
Wissenschaft lebt vom Austausch – auch und insbesondere über die Grenzen von Ländern hinweg. Austausch und Kooperationen können aber nicht bedingungslos erfolgen. Sie geraten an ethische, politische und praktische Grenzen, wenn sie mit Akteuren aus Staaten erfolgen, in denen die Wissenschaftsfreiheit eingeschränkt oder gefährdet ist.
Die Antwort der deutschen Wissenschaftsorganisationen auf den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine im Hinblick auf den institutionellen Austausch fällt klar aus. Weit über die aktuelle Situation hinaus stellen sich aber grundsätzliche Fragen und Herausforderungen, die eine wertegeleitete Wissenschaftsaußenpolitik beantworten muss.
Konkret in Bezug auf die internationale Hochschulkooperation möchten wir im Rahmen unserer nächsten „Stunde für die Wissenschaft“ unter anderem folgende Fragen diskutieren: Welche Kriterien sollten für eine Kooperation mit internationalen Akteuren gelten, in deren Staaten Wissenschaftsfreiheit eingeschränkt ist? An welchen Stellen kann das Hochschul- und Wissenschaftssystem Hochschulen wie unterstützen und welche Möglichkeiten und Verantwortung hat die Wissenschaftspolitik, um Wissenschaftsfreiheit international zu stärken?
Wir freuen uns auf Inputs des Präsidenten des Deutschen Akademischen Austauschdiensts, Prof. Dr. Joybrato Mukherjee und des Bundestagsabgeordneten Ruppert Stüwe sowie die Diskussion mit Ihnen.
Das komplette Programm finden Sie hier: Programm
Anmelden können Sie sich noch bis zum 24. April hier: Anmeldung
Den Einwahllink zur Veranstaltung senden wir Ihnen am 25. April zu.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und die Diskussion.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Martin Pfafferott
Lena Bülow
Team Bildung und Wissenschaft
Friedrich-Ebert-Stiftung
Mail: lena.buelow@fes.de
Tel.: 030 / 26935 8323