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Ein alarmierender Trend?
Aktuelle Befunde des IQB-Bildungstrends
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Online-Veranstaltung
Dienstag, 18. Oktober 2022, 17.30 - 19.15 Uhr
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Mehr als 26.000 Schülerinnen und Schüler aus mehr als 1.500 vierten Klassen aller Bundesländer wurden im Jahr 2021 für den IQB-Bildungstrend getestet und befragt. Untersucht wurden dabei unter anderem ihre Kompetenzen im Lesen, Schreiben, Zuhören und Rechnen sowie die Zufriedenheit mit ihrer Schule.
Die Befunde, so der erste Eindruck, sind ernüchternd. So sind die Kompetenzen im Vergleich zur letzten Erhebung im Jahr 2016 zum Teil deutlich gesunken, die soziale Schere hingegen ist weiter aufgegangen. Ein höherer sozioökonomischer Status der Eltern geht mit einer besseren Kompetenzentwicklung einher. Zudem zeigen Kinder aus zugewanderten Familien in allen Domänen schwächere Ergebnisse als jene ohne Migrationshintergrund. Insgesamt verstärkt sich ein negativer Trend, der bereits 2011 begonnen hat, und das zum Teil deutlich. Bildungsbenachteiligungen im Zusammenhang mit der sozialen Herkunft sind (noch) deutlicher geworden.
Wir wollen genauer hinschauen und die Befunde differenziert betrachten. Welche Fortschritte, welche Probleme lassen sich identifizieren? Inwieweit sind Schulschließungen in Folge der Corona-Pandemie eine Erklärung? Welche anderen Ursachen lassen sich ausmachen? Und vor allem: Wie können grundlegende Modernisierungsschritte bildungspolitisch initiiert und gestaltet werden, um zu mehr Chancengleichheit und Bildungsqualität zu gelangen?
Wir freuen uns auf die Diskussion mit der SPD-Vorsitzenden Saskia Esken, dem Hamburger Bildungssenator Ties Rabe, der Direktorin des IQB Petra Stanat und dem Schulleiter Frank Wagner.
Das komplette Programm finden Sie hier: Programm
Anmelden können Sie sich noch bis zum 17. Oktober hier: Anmeldung
Den Einwahllink zur Veranstaltung senden wir Ihnen am Vormittag des 18. Oktobers zu.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und die Diskussion.
Mit freundlichen Grüßen
Florian Dähne
Lena Bülow
Team Bildung und Wissenschaft
Friedrich-Ebert-Stiftung
Mail: lena.buelow@fes.de
Tel.: 030 / 26935 8323