Deutschland und Europa stehen heute vor sicherheitspolitischen Herausforderungen, die komplexer und vielschichtiger kaum sein könnten. Die strategischen Rahmenbedingungen haben sich grundlegend verändert. Die Umrisse eines neuen geopolitischen und geoökonomischen Umfelds zeichnen sich immer deutlicher ab. Die regelbasierte internationale Ordnung steht zunehmend und ausdrücklich zur Disposition. Deutschland bekennt sich unverändert zur internationalen regelbasierten Ordnung, weil die Stärke des Rechts Voraussetzung für unsere Sicherheit und unseren Wohlstand ist. Unbenommen dessen müssen wir aber den neuen Entwicklungen ins Auge sehen und diesen auch Rechnung tragen. Deshalb müssen wir gemeinsam mit unseren europäischen Partnern die Voraussetzungen schaffen, unsere Sicherheit auch eigenständig gewährleisten und verteidigen zu können. Als Teil einer umfassenden Stärkung unserer Verteidigungsfähigkeit hat der Deutsche Bundestag in 2025 die Ausgaben des Verteidigungshaushaltes für die kommenden Jahre drastisch erhöht, das Gesetz zur Beschleunigung der Planung und Beschaffung in der Bundeswehr sowie das Wehrdienst-Modernisierungsgesetz beschlossen
Die Petersberger Gespräche zur Sicherheit 2026 werden unter der Schirmherrschaft von Sebastian Hartmann (Mitglied des Deutschen Bundestags und Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung) von der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP), dem Bildungswerk des Deutschen BundeswehrVerbandes (DBwV) sowie der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), Landesbüro NRW organisiert. Sie sind herzlich eingeladen, sich mit Ihren Fragen und Meinungen daran zu beteiligen.