Dienstleistungen und die Arbeit im Dienstleistungssektor sind von zentraler wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Bedeutung in NRW. Im einstigen Industrieland arbeiten heute beinahe drei von vier Beschäftigten im Dienstleistungssektor. Fast 96 Prozent des Beschäftigungszuwachses zwischen 2008 und 2018 ist laut NRW-Wirtschaftsministerium hier zu verzeichnen.
Besonders in der Corona-Krise ist darüber hinaus die Systemrelevanz vieler Dienstleistungsberufe deutlich geworden. Mit viel Applaus honoriert, reicht die ideelle Wertschätzung alleine nicht aus. Es braucht Antworten auf die großen Herausforderungen im Dienstleistungssektor:
- Wie können gerechte Entlohnung und bessere Arbeitsbedingungen erreicht werden?
- Wie gelingt es, dass der stark wachsende Bereich der Sozialwirtschaft nicht nur in seiner sozialen, sondern auch in seiner wirtschaftlichen Bedeutung anerkannt wird?
- Wie können sich die oft besonders prekär beschäftigten Dienstleister_innen in der Plattform-Ökonomie besser organisieren?
- Und wie muss die digitale Transformation in der Dienstleistungswirtschaft gestaltet werden, damit sie zu einer Verbesserung von Beschäftigungsverhältnissen und Qualität der Dienstleistungen beiträgt?
Mit Betriebsräten und Beschäftigten sowie mit Vertreter_innen aus Politik, Gewerkschaften und Wissenschaften, darunter Bundesminister Hubertus Heil, Fraktionsvorsitzender im Landtag NRW Thomas Kutschaty und der stellvertretenden ver.di Bundesvorsitzenden Andrea Kocsis, möchten wir politische Handlungsempfehlungen zur Gestaltung eines wirtschaftlich zukunftsfähigen und sozial gerechten Dienstleistungssektors formulieren.
Die Teilnehmenden benötigen ein internetfähiges Gerät mit Kamera und Mikrofon. Informationen zur Teilnahme an dem Zoom-Meeting werden den Angemeldeten am Tag der Veranstaltung per Email geschickt. Bitte melden Sie sich bis Dienstag, 03.11.2020 - 09.00 Uhr, an.
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