„Das Braune im Grünen: Naturschutz und Rechtsextremismus“
Samstag, 08.05.2021 bis Sonntag, 09.05.2021, Gummersbach – Oberrengse
Die Grenzen zwischen den politischen Lagern scheinen zu verschwimmen, wenn es um sogenannte grüne Themen geht. Rechtsextreme Gruppierungen und Einzelpersonen engagieren sich im Natur- und Umweltschutz. Sie wehren sich gegen Gentechnik und Atomenergie, plädieren für eine ökologische Landwirtschaft und für eine artgerechte Tierhaltung. Viele Forderungen der grünen Braunen decken sich mit denen von Umweltverbänden und Naturschutzorganisationen. Erst bei genauerem Hinsehen wird deutlich, dass der rechte Natur- und Umweltschutz stets mit völkischen, rassistischen und menschenverachtenden Inhalten verknüpft ist.
Der Workshop führt in das Themenfeld ein und sensibilisiert für historische und aktuelle Verknüpfungen des deutschen Natur- und Umweltschutzes mit extrem rechten Ideologien. Das Seminar versetzt die Teilnehmer_innen in die Lage, demokratiefeindliche und menschenverachtende Denkmuster im Natur- und Umweltschutz zu identifizieren. Darauf aufbauend erarbeiten und diskutieren wir mögliche Handlungsoptionen im Sinne einer Prävention und Intervention.
Trainer_innen: Pirkko Bell und Yannick Passeick, Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz
Die Teilnahmepauschale von 40,00€ (ermäßigt 30,00€) schließt Programm, Verpflegung und Unterbringung nach aktuell geltenden COVID-19-Regeln ein (der Einzelzimmerzuschlag entfällt).
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