Einladung
„Mehr Vielfalt im Amt: Was ist rechtlich schon heute möglich?“
am 15. Mai 2023

 
 
 
 

in Kooperation mit

 
von picture alliance/Westend61/Roy Jankowski
von picture alliance/Westend61/Roy Jankowski
 

| Einladung |

„Mehr Vielfalt im Amt: Was ist rechtlich schon heute möglich?“

Nicht-öffentliche Fachveranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Deutschlandstiftung Integration

15. Mai 2023, 13.00 bis 16.00 Uhr als Hybridveranstaltung

in der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin, Hiroshimastraße 28, 10785 Berlin, 6. Etage

 

%Anrede%,

Die Repräsentativität unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen hat in demokratischen Gesellschaften eine nicht zu unterschätzende Bedeutung und Funktion für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Hier besteht in Deutschland aktuell eine Schieflage: So haben rund 25 Prozent der Bevölkerung einen statistisch erfassten Migrationshintergrund. Doch diese Vielfalt an Hintergründen spiegelt sich in der öffentlichen Verwaltung bisher nur unzureichend wider.

Diesen Umständen wird auch im Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien Rechnung getragen, indem u.a. eine Diversity-Strategie für die Bundeverwaltung angekündigt wird.

Eine zentrale Rolle für diesen Veränderungsprozess kommt dabei positiven Maßnahmen zu. Positive Maßnahmen sollen die Personalrekrutierung so gestalten, dass strukturelle Nachteile für unterrepräsentierte Bevölkerungsgruppen abgebaut werden.

Die Studie der Deutschlandstiftung Integration und des DeZIM-Instituts “Wie kommt die Vielfalt ins Amt?” zeigte, dass viele Personaler:innen die Förderung von Vielfalt und das Prinzip der Bestenauslese als Konflikt wahrnehmen und es bestehen Unsicherheiten, inwiefern positive Maßnahmen tatsächlich rechtssicher eingesetzt werden können.

Das von der Friedrich-Ebert-Stiftung beauftragte Rechtsgutachten „Positive Maßnahmen für mehr Vielfalt in der öffentlichen Verwaltung“ von Prof. Constanze Janda (Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer) und Milena Herbig (Deutsches Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung) geht dieser Frage nach und erörtert die Rechtssicherheit positiver Maßnahmen unter Einbeziehung aller juristisch relevanten Aspekte.

Herzlich laden die Friedrich-Ebert-Stiftung und die Deutschlandstiftung Integration Sie zur Vorstellung des Gutachtens sowie zur inhaltlichen Auseinandersetzung darüber ein, wie all jene Personalverantwortlichen in öffentlichen Verwaltungseinheiten diese notwendigen Veränderungsprozesse für mehr Vielfalt und Repräsentativität aktiv initiieren und mitgestalten können. Wir freuen uns auf den Austausch!

Programmablauf

12:00 Uhr      Ankunft und Mittagsimbiss

13.00 Uhr      Begrüßung

Joana Marta Sommer, Friedrich-Ebert-Stiftung und

Mikolaj Ciechanowicz, Geschäftsführer der Deutschlandstiftung Integration

13.10 Uhr     Vorstellung des FES-Rechtsgutachtens: „Positive Maßnahmen für mehr Vielfalt in der öffentlichen Verwaltung“

Prof. Constanze Janda, Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer

Milena Herbig, Deutsches Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung

14.00 Uhr     Interaktiver Austausch mit den Autorinnen des Rechtsgutachtens und den Teilnehmenden zu positiven Maßnahmen:

Wie kann das Gutachten nun konkret für mehr Vielfalt in der öffentlichen Verwaltung eingesetzt werden? Welche Herausforderungen bestehen momentan in den Behörden und Verwaltungen?

14.30 Uhr      Kaffee-Pause

15.00 Uhr      Vielfaltsförderung neu denken!

Von der interkulturellen Öffnung zur Diversitätsorientierten Organisations- und Personalentwicklung – Aktuelle Diskurse und deren Einfluss auf die Praxis

Nodjinan Nimindé-Dundadengar, DIVERSITRY

Speaker_in tbc

15.30 Uhr        Ausblick auf eine Diversitätsstrategie des Bundes:

Welche gesetzlichen Spielräume sind vorhanden? Wie kann eine einheitliche Strategie den Personalabteilungen geeignete Instrumente für eine Erhöhung der Diversität in den Behörden und Verwaltungen in die Hand geben?

Prof. Constanze Janda & Milena Herbig

16.00 Uhr      Ende

 

Über Anmeldungen zu diesem Termin bis zum 05.05.2023 an migint@fes.de freuen wir uns sehr. Bei Fragen können Sie sich gerne an Vanicha Weirauch (vanicha.weirauch@fes.de) wenden.

Beste Grüße

Joana Marta Sommer, FES und Maria Bergmann, DSI

 

 

Organisatorische Hinweise

Bei Fragen zur barrierefreien Durchführung wenden Sie sich bitte vor der Veranstaltung an die für die Organisation verantwortliche FES-Mitarbeiter_in.

 

 

Veranstaltungsort

Wegbeschreibung
von FES

Friedrich-Ebert-Stiftung
Haus 2

6. Etage
Hiroshimastraße 28
10785 Berlin

 

 

Viele weitere interessante Inhalte finden Sie auf unserer Website www.fes.de. Hier finden Sie Informationen über uns, unser Engagement und unsere Angebote. Sie können sich zu FES-Veranstaltungen persönlich anmelden oder online teilnehmen, FES-Publikationen lesen und auf unseren Plattformen im Sozialen Netz mitdiskutieren.

 

 

Über die FES

Wer wir sind: Die FES ist die älteste politische Stiftung Deutschlands. Benannt ist sie nach Friedrich Ebert, dem ersten demokratisch gewählten Reichspräsidenten. Als politische Stiftung orientieren wir unsere Arbeit an den Grundwerten der Sozialen Demokratie: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Als gemeinnützige Institution agieren wir unabhängig und möchten den pluralistischen gesellschaftlichen Dialog zu den politischen Herausforderungen der Gegenwart befördern. www.fes.de