FES Dialogprogramm europäische Migrationspolitik
für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
%Anrede%,
die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) Berlin und das FES Büro Brüssel laden Sie herzlich ein, dieses Jahr wieder in Präsenz im Rahmen eines Dialogprogrammes in Brüssel mit Vertreter_innen der EU-Institutionen, NGOs und Fachexpert_innen die Entwicklungen in der europäischen Migrationspolitik zu diskutieren.
Seit 2016 stocken auf EU-Ebene die Verhandlungen über Gesetzes- und Reformvorschläge zum Gemeinsamen Europäischen Asylsystem. Trotz eines neuen Reformpakets der EU-Kommission im Jahr 2020 und des verstärkten Engagements der französischen Ratspräsidentschaft im 1. Halbjahr 2022 verlaufen die Verhandlungen bisher schleppend.
In Reaktion auf die russische Invasion der Ukraine aktivierte der Rat der EU, eine der drei wichtigsten EU-Institutionen, am 4. März allerdings unerwartet schnell und geeint die relativ progressive „Massenzustromrichtlinie“ (Temporary Protection Directive). Diese gewährt Schutzsuchenden aus der Ukraine direkten Zugang zum Arbeitsmarkt, zu Bildung und zu sozialen Sicherungsystemen und erhält die relative Bewegungsfreiheit der Geflüchteten im Schengenraum.
Kann dieses geeinte, solidarische Handeln auf EU-Ebene den Weg hin zu einer progressiveren europäischen Asylpolitik bahnen? Oder sind die bisherigen Gräben zwischen EU-Parlament, Rat und Mitgliedsstaaten zu groß? Wo steht in diesem Kontext die europäische Debatte und wie positioniert sich Deutschland?
Diese Fragen wollen wir mit Ihnen und Vertreter_innen der EU-Institutionen, NGOs und Fachexpert_innen diskutieren. Hier finden Sie die ausführliche Einladung und das vorläufige Programm.
Ziele des Angebots sind Austausch und Informationsgewinn sowie die Vernetzung der Teilnehmenden untereinander und auf EU-Ebene. Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung bis Dienstag, 07.06. an migint@fes.de.
Sollten Sie nicht an der Dialogreise teilnehmen können, können Sie gerne eine andere Person aus Ihrem Team für das Programm vorschlagen.
Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!
Mit freundlichen Grüßen
Tobias Schmitt (FES Brüssel),
Felix Braunsdorf und Katharina Klaußner-Blank (FES Berlin)