Reminder: Online-Studienvorstellung: Warum Zugewanderte Deutschland wieder verlassen

 
 
 
 
Rötliche Grafik mit Pfeilen in unterschiedliche Richtungen rund um eine Deutschlandkarte in der Mitte. Auf den Pfeilen laufen Personen.
von Christina S. Zhu
 

Einladung zur Online-Studienvorstellung

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Deutschland ist angesichts des demografischen Wandels und des zunehmenden Mangels an Fach- und Arbeitskräften auf Zuwanderung angewiesen – doch viele die kommen, gehen auch wieder. Zwischen 2015 und 2022 verzeichnete Deutschland über 12 Millionen Zuwanderungen, gleichzeitig wanderten in diesem Zeitraum mehr als 7 Millionen Menschen wieder ab. Warum verlassen selbst gut integrierte Fach- und Arbeitskräfte Deutschland? Und was würde sie zu einer Rückkehr bewegen?

Die neue Studie „Willkommen zurück?“ liefert erstmals fundierte Einblicke in die Abwanderungsmotive von EU- und Drittstaatenangehörigen und analysiert, unter welchen Bedingungen eine Rückkehr realistisch erscheint. Befragt wurden Menschen die einst nach Deutschland zuwanderten, dann aber das Land wieder verließen. Die Ergebnisse zeigen ein vielschichtiges Bild: Berufliche Perspektiven, strukturelle Hürden, soziale Isolation, ein fehlendes Zugehörigkeitsgefühl und Bürokratie prägen die Entscheidung zur Abwanderung. Es zeigt sich aber auch, dass ein Großteil der Abgewanderten sich eine Rückkehr nach Deutschland unter verbesserten Rahmenbedingungen vorstellen könnte.

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung der dreiteiligen Online-Veranstaltungsreihe zur Vorstellung der Studie am 30.04.2025 um 16.00 Uhr werden die zentralen Ergebnisse und methodischen Ansätze vorgestellt, Sie können sich noch bis zum 29.04. anmelden. Die Veranstaltung legt die inhaltliche Basis für die nachfolgenden themenspezifischen Diskussionen. Die beiden weiteren Termine werden im Anschluss der Veranstaltung bekannt gegeben.

Die Studie wird nachfolgend der Auftaktveranstaltung veröffentlicht. Einen ersten Einblick erhalten Sie unter folgendem Link:

 

 

 

Programm

 

30. April 2025


16:00 Uhr Begrüßung

Dr. Sabine Fandrych, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Friedrich-Ebert-Stiftung

Dr. Christian Pfeffer-Hoffmann, Geschäftsführer Minor-Projektkontor für Bildung und Forschung

16:10 Uhr Methodik und Datengrundlage, Dr. Franziska Loschert, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Minor – Wissenschaft Gesellschaft mbH

16:20 Uhr Ergebnisse der Studie – Überblick (Dr. Franziska Loschert)

16:50 Uhr Kommentar zur Studie

Dr. Gunilla Fincke, Abteilungsleiterin Qualifizierung, Aus- und Weiterbildung, Fachkräftesicherung, Bundesministerium für Arbeit und Soziales

17:00 Uhr Q&A & offene Diskussion

17:25 Uhr Ausblick und Abschluss
 

Moderation:

Joana Marta Sommer,  Referentin für Migration und Integration, Friedrich-Ebert-Stiftung

 

Mit freundlichen Grüßen,

Joana Marta Sommer und Benjamin Schmidt

Arbeitsbereich Migration und Integration
Abteilung Analyse, Planung und Beratung
Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.
Hiroshimastraße 17 | 10785 Berlin

 

Viele weitere interessante Inhalte finden Sie auf unserer Website www.fes.de. Hier finden Sie Informationen über uns, unser Engagement und unsere Angebote. Sie können sich zu FES-Veranstaltungen persönlich anmelden oder online teilnehmen, FES-Publikationen lesen und auf unseren Plattformen im Sozialen Netz mitdiskutieren.

 

Über die FES

Wer wir sind: Die FES ist die älteste politische Stiftung Deutschlands. Benannt ist sie nach Friedrich Ebert, dem ersten demokratisch gewählten Reichspräsidenten. Als politische Stiftung orientieren wir unsere Arbeit an den Grundwerten der Sozialen Demokratie: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Als gemeinnützige Institution agieren wir unabhängig und möchten den pluralistischen gesellschaftlichen Dialog zu den politischen Herausforderungen der Gegenwart befördern. www.fes.de