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Die Bauernproteste Anfang des Jahres haben die Republik an vielen Orten zum Stillstand gebracht. Vorsätzlich protestierten die Landwirt_innen gegen die Kürzungen der Subventionen für Agrardiesel und der Kfz-Steuerbefreiung für landwirtschaftliche Fahrzeuge in Folge des Bundesverfassungsgerichtsurteils gegen die Lockerung der Schuldenbremse und das dadurch entstandene Haushaltsloch.
Allerdings wurde bei genauerer Betrachtung der Proteste deutlich, dass es dabei nicht um rein materielle Aspekte geht. Dass es dabei nicht nur um Geld geht, zeigt Prof. Dr. Lukas Haffert in einem neuen Impulspapier auf. Er argumentiert, dass die Unzufriedenheit der Landwirt_innen vielmehr von missachteten Identitäten und dem Gefühl fehlender politischer Aufmerksamkeit rührt.
Eine politische Antwort auf diese Konflikte sollte sich deshalb nicht auf deren finanzielle Aspekte beschränken, sondern muss auch Fragen der politischen Repräsentation des ländlichen Raums in den Blick nehmen.
Lesen Sie hier den FESimpuls "Stirbt der Bauer, stirbt das Land – warum es bei den Bauernprotesten um mehr als Geld geht" von Prof. Dr. Lukas Haffert.
Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre!
Mit freundlichen Grüßen
Vera Gohla
Referentin für Wirtschafts- und Strukturpolitik
Abteilung Analyse, Planung und Beratung
Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.
Hiroshimastraße 17 | 10785 Berlin