Neues FES impuls |
Stirbt der Bauer, stirbt das Land

 
 
 
 
Eine Reihe Traktoren auf einer Demo auf der Straße des 17. Juni in Berlin, der erste trägt die Aufschrift "Stirbt der Bauer, stirbt das Land"
von picture alliance/dpa – Fabian Sommer
 

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Die Bauernproteste Anfang des Jahres haben die Republik an vielen Orten zum Stillstand gebracht. Vorsätzlich protestierten die Landwirt_innen gegen die Kürzungen der Subventionen für Agrardiesel und der Kfz-Steuerbefreiung für landwirtschaftliche Fahrzeuge in Folge des Bundesverfassungsgerichtsurteils gegen die Lockerung der Schuldenbremse und das dadurch entstandene Haushaltsloch.

Allerdings wurde bei genauerer Betrachtung der Proteste deutlich, dass es dabei nicht um rein materielle Aspekte geht. Dass es dabei nicht nur um Geld geht, zeigt Prof. Dr. Lukas Haffert in einem neuen Impulspapier auf. Er argumentiert, dass die Unzufriedenheit der Landwirt_innen vielmehr von missachteten Identitäten und dem Gefühl fehlender politischer Aufmerksamkeit rührt.

Eine politische Antwort auf diese Konflikte sollte sich deshalb nicht auf deren finanzielle Aspekte beschränken, sondern muss auch Fragen der politischen Repräsentation des ländlichen Raums in den Blick nehmen.

Lesen Sie hier den FESimpuls "Stirbt der Bauer, stirbt das Land – warum es bei den Bauernprotesten um mehr als Geld geht" von Prof. Dr. Lukas Haffert.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre!

Mit freundlichen Grüßen

 

Vera Gohla

Referentin für Wirtschafts- und Strukturpolitik
Abteilung Analyse, Planung und Beratung
Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.
Hiroshimastraße 17 | 10785 Berlin

 

 
Stirbt der Bauer, stirbt das Land?

Haffert, Lukas


Stirbt der Bauer, stirbt das Land?


warum es bei den Bauernprotesten um mehr als Geld geht

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