New FES-Analysis / Neue FES-Analyse
Hydrogen in the Nordics – Drivers of European Cooperation?

 
 
 
 
Beleuchteter LKW in einer winterlichen Landschaft im Dunkeln. Am Himmel sind Nordlichter zu sehen.
von picture alliance / Minden Pictures | Peter Mather
 


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Dear Reader,

What role can green hydrogen play in the decarbonization of the Nordics and their European partner countries?

This was one of the questions we discussed on October 12 on the occasion of the publication of our new FES analysis "Hydrogen in the Nordics: Drivers of European Cooperation?" by Sarah Kilpeläinen (Tampere University), Rainer Quitzow (RIFS Potsdam) and Marina Tsoumpa (RIFS Potsdam) as part of an expert discussion.

The study, based on research by the RIFS Potsdam within the GET Hydrogen project financed by the Federal Foreign Office, shows: There is already a broad supply of renewable energy in the Nordic countries that could be used for the production of green hydrogen in the future. This can facilitate a sustainable industrial and transportation sector, provided a stable innovation environment exists and the infrastructure undergoes further development.

At the European level, the Nordic countries could play a pivotal role - also as producers of technologies and pioneers of green industry projects. For now, however, only Denmark is actively pursuing the export of green hydrogen as a strategic goal.

The authors concluded that the engagement between the Nordic countries and their other European partners should be deepened to enable a mutually beneficial cooperation.

We hope that you will find it an inspiring read,

Max Ostermayer (Climate, Energy and Environment Division, Analysis, Planning and Policy Advice Department, FES Berlin) and Meike Büscher (Economics and Labour Division at the Nordic Office of the Friedrich-Ebert-Stiftung in Stockholm)

Prof. Dr. Rainer Quitzow (Research Group Leader Geopolitics of Transitions in Energy and Industry, RIFS Potsdam)

 

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%Anrede%,

Was kann grüner Wasserstoff für die Dekarbonisierung der nordischen Länder und ihrer europäischen Partnerstaaten leisten?

Diese Frage haben wir am 12. Oktober anlässlich der Veröffentlichung der neuen „Hydrogen in the Nordics: Drivers of European Cooperation?”von Sarah Kilpeläinen (Tampere Universität), Rainer Quitzow (RIFS Potsdam) und Marina Tsoumpa (RIFS Potsdam) im Rahmen einer Expert*innenrunde diskutiert.

Die Studie, basierend auf Forschungsergebnissen des RIFS Potsdam im Rahmen des vom Auswärtigen Amt finanzierten GET Hydrogen-Projektes  zeigt: In den nordischen Staaten besteht bereits eine breite Versorgung mit Erneuerbarer Energie, die perspektivisch für die Produktion von grünem Wasserstoff genutzt werden könnte. Dieser kann einen klimaneutralen Industrie- und Verkehrssektor ermöglichen, wenn ein beständiges Innovationsumfeld vorhanden ist und der Ausbau der notwendigen Infrastruktur weiter forciert wird. 

Auf europäischer Ebene könnte den nordischen Staaten eine Schlüssselrolle zukommen – auch als Technologielieferanten und Vorreiter bei grünen Industrieprojekten. Den Export von grünem Wasserstoff plant derzeit jedoch nur Dänemark aktiv.

Das Fazit der Autor*innen: Das Engagement zwischen den nordischen und den restlichen europäischen Staaten müsste vertieft werden, um eine Kooperation zu ermöglichen, die vorteilhaft für alle Seiten ist.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre!

Max Ostermayer (Arbeitsbereich Klima, Energie und Umwelt, Abteilung Analyse, Planung und politische Beratung der FES Berlin) und Meike Büscher (Arbeitsbereich Wirtschaft und Arbeit des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung für die nordischen Länder in Stockholm)

Rainer Quitzow (Forschungsgruppenleiter Geopolitik der Energie- und Industrietransformation, RIFS Potsdam)

 

 

 
Hydrogen in the Nordics

Kilpeläinen, Sarah ; Quitzow, Rainer ; Tsoumpa, Marina


Hydrogen in the Nordics


drivers of European cooperation?

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