Reminder: Podiumsdiskussion Arbeit – Machtmissbrauch und Würde

 
 
 
 
Menschen auf einer Demo von Verdi halten Schilder hoch mit Aufschriften wie "Wir sind es wert"
von picture alliance / Eibner-Pressefoto | Eibner/Fabian Steffens
 

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(Erwerbs-)Arbeit ist das halbe Leben – und tatsächlich arbeiten so viele Menschen in Deutschland wie nie zuvor: allen Wehklagen über die angeblich schwindende Arbeitsmoral der Deutschen, die man in der Presse lesen kann, zum Trotz.

Wie überall, wo Menschen zusammenkommen und interagieren, kommt es auch im Arbeitskontext immer wieder zu Konflikten. Dabei ist es eine Besonderheit der Arbeitswelt, dass ihre Grundstruktur bereits auf Ungleichheit – nämlich zwischen Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden – basiert.

Dieses strukturelle Machtgefälle kann missbräuchliche Situationen begünstigen. Verschiedene Dimensionen von Ungleichheit, sei es das Geschlecht, das Alter, die (soziale) Herkunft oder auch die Frage, wie belastbar Körper und/oder Psyche sind, beeinflussen die Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten von Menschen in der Arbeitswelt und ihren grundsätzlichen Zugang zu Erwerbsarbeit zusätzlich.

Doch wo beginnt Machtmissbrauch im Arbeitskontext eigentlich? Welche Faktoren und Umstände begünstigen ihn? Wie können Betroffenen, sich dagegen zu wehren? Wie kann ein Arbeiten in Würde möglichst sichergestellt werden?

Herzlich laden wir Sie eine, diese Fragen mit uns am 5. Juni 2025, ab 18 Uhr im Rahmen unserer gemeinsamen Podiumsdiskussion mit dem SAMF e.V: (Deutsche Vereinigung für sozialwissenschaftliche Arbeitsmarktforschung) zu diskutieren.

 

 

Unsere Gäste sind:

Michael Baumgarten, Geschäftsführer des PECO-Instituts und Co-Autor der FES-Studie „Helfer oder Fachkräfte? Migrantische Beschäftigte im deutschen Hochbau“,

Jan Dieren, zum zweiten Mal Mitglied des Deutschen Bundestags,

Dr. Lena Marbacher, freie Journalistin und Autorin des Buchs „Arbeit, Macht, Missbrauch“,

Moderation: Nina Scholz, freie Journalistin u.a. für »Deutschlandfunk« und »Freitag«.

Das ausführliche Programm und weitere Informationen finden sich hier.

Diese Podiumsdiskussion findet im Rahmen der Jahrestagung des SAMF e.V. statt. Eine Anmeldung zur Gesamttagung am 5. und 6. Juni ist hier separat möglich.

Wir freuen uns über Ihr Interesse.
 

Mit freundlichen Grüßen, auch im Namen des SAMF e.V.

Susan Javad und Benjamin Schmidt, FES

 

 

Viele weitere interessante Inhalte finden Sie auf unserer Website www.fes.de. Hier finden Sie Informationen über uns, unser Engagement und unsere Angebote. Sie können sich zu FES-Veranstaltungen persönlich anmelden oder online teilnehmen, FES-Publikationen lesen und auf unseren Plattformen im Sozialen Netz mitdiskutieren.

 

Über die FES

Wer wir sind: Die FES ist die älteste politische Stiftung Deutschlands. Benannt ist sie nach Friedrich Ebert, dem ersten demokratisch gewählten Reichspräsidenten. Als politische Stiftung orientieren wir unsere Arbeit an den Grundwerten der Sozialen Demokratie: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Als gemeinnützige Institution agieren wir unabhängig und möchten den pluralistischen gesellschaftlichen Dialog zu den politischen Herausforderungen der Gegenwart befördern. www.fes.de