Die Übergangenen: strukturschwach & erfahrungsstark
Zur Bedeutung regionaler Perspektiven für die Große Transformation
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der anstehende Umbruch im strukturschwachen Raum stellt die Menschen dort vor ganz besondere Herausforderungen. Oft sind es Regionen mit Erfahrung, Potenzial und Chancen. Doch woran es häufig mangelt, ist die Bereitschaft, diese Potenziale auch zu nutzen. Hier setzt die Studie an und lässt die Betroffenen zu Wort kommen: Im Ruhrgebiet, in Vorpommern, im Saarland und im Landkreis Anhalt-Bitterfeld wurden über 200 Haustürbefragungen durchgeführt und anschließend ausgewertet.
Heraus kam Gegensätzliches: So wird von einem Großteil der Befragten der Klimaschutz als eine der wichtigsten kollektiven Herausforderungen anerkannt. Was aber nicht heißt, dass er auch im Alltag eine hohe Priorität hätte. Dort ist eher der Wunsch nach einer besseren Nahverkehrsanbindung von Belang, eine zeitgemäße Infrastruktur und die Wiederbelebung von örtlichen Kultur- und Freizeitangeboten. Es herrscht die die Angst vor einer unaufhaltsamen Abwärtsspirale und Perspektivlosigkeit. Und es bleibt der Eindruck, dass sich die Menschen übergangen fühlen.
Die Handlungsempfehlungen der Autor:innen: Neben gezielten Investitionen benötigen Menschen in den Regionen im Umbruch breite Mitsprachemöglichkeiten, damit nicht die negativen Begleiterscheinungen der Transformation, sondern deren Chancen zu ihrem Markenzeichen werden. Mit einer neuen Wertschätzung gegenüber den Menschen wäre schon eine ganze Menge gewonnen.
Die Studie des Progressiven Zentrums in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung sowie weiteres Material finden Sie unter:
www.fes.de/studie-die-uebergangenen
Mit freundlichen Grüßen
Jan Niklas Engels
Friedrich-Ebert-Stiftung
Abt. Analyse, Planung und Beratung
Hiroshimastraße 17
D-10785 Berlin
www.fes.de/apb