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digitale Plattformen etablieren sich zunehmend als Marktplätze urbaner Mobilität. Nach dem Modell Mobility-as-a-Service (MaaS) bündeln sie verschiedene Angebote in einer App – zeigen Routen an, ermöglichen den Kauf von Bus- und Bahn-Tickets und den Zugang zu Carsharing-Autos, Leihfahrrädern oder E-Scootern. MaaS-Plattformen sind nicht nur komfortabel, sie können Mobilität auch klimafreundlicher, inklusiver und verlässlicher machen.
Das Impulspapier Mobilität digital und gemeinwohlorientiert gestalten von Dominik Piétron analysiert die Plattformisierung der Mobilität in Deutschland und fragt, wie sich die unterschiedlichen Geschäftsmodelle der Plattformen auf Gemeinwohl und Nachhaltigkeit auswirken.
Was kann die Politik tun, damit Mobilitätsplattformen zum Motor einer sozial gerechten Mobilitätswende werden? Die Empfehlungen des Papiers lauten:
- Europäische Union: Interoperabilität fördern und faire Wettbewerbsregeln schaffen
- Bund und Länder: Ressourcen bündeln und Open-Source-Infrastrukturen entwickeln
- Kommunen: Datenzugang sichern und Sharing-Dienste so regulieren, dass sie den ÖPNV ergänzen
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Mit besten Grüßen
Stefanie Moser und Lisa-Marie Schmidt