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digitale Plattformen spielen in der Daseinsvorsorge eine immer wichtigere Rolle. So buchen bereits heute viele Patient:innen ihren Arzttermin nicht in der Praxis, sondern über Doctolib; die passende Busverbindung ins nächste Dorf findet Google Maps. Private Plattformen werden zur zentralen Schnittstelle für Leistungen wie Gesundheit, Mobilität und Bildung.
Doch was bedeutet diese Entwicklung für den Zugang zu grundlegenden öffentlichen Leistungen? Und wie kann Daseinsvorsorge in der digitalen Gesellschaft gestaltet werden - ohne Gemeinwohlorientierung und demokratische Steuerung aus der Hand zu geben?
Das Impulspapier Daseinsvorsorge in der Plattformökonomie. Für einen smarten Mix aus Regulierung und souveräner digitaler Architektur von Christoph Busch, Sarah Fischer und Stefanie M. Moser analysiert die strukturellen Verschiebungen, die mit der Plattformisierung einhergehen, und zeigt, wie der Staat diesen Veränderungen strategisch begegnen kann. Im Zentrum der Empfehlungen der Autor:innen steht die Entwicklung eines „Tech-Stacks“ für die Daseinsvorsorge: mit öffentlicher digitaler Infrastruktur auf Basis modularer IT-Basiskomponenten, einer interoperablen und modularen digitalen Architektur und eines spezifischen Rechtsrahmens für die digitale Daseinsvorsorge.
Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre und freuen uns über Ihr Feedback!
Mit freundlichen Grüßen
Stefanie Moser und Lisa-Marie Schmidt