FES diskurs
Frühe Ungleichheiten
Zugang zu Kindertagesbetreuung aus bildungs- und gleichstellungspolitischer Perspektive
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der Ausbau der Kindertagesbetreuung (Kita) gilt als wichtige Maßnahme, um allen Kindern unabhängig von ihrem familialen Hintergrund gleiche Chancen auf eine gute Entwicklung zu ermöglichen. Der Kita-Ausbau trägt außerdem dazu bei, die Erwerbstätigkeit von Eltern, insbesondere Müttern, zu fördern, das Familieneinkommen zu steigern und damit Kinderarmut und ihre negativen Konsequenzen auf die kindliche Entwicklung zu verringern. Doch trotz der Einführung des erweiterten Rechtsanspruchs auf einen Kita-Platz im Jahr 2013 gibt es nach wie vor große Unterschiede in der Kita-Nutzung nach familialen Merkmalen, sogenannte Kita-Gaps, die frühe Ungleichheiten verfestigen.
Die Studie "Frühe Ungleichheiten Zugang zu Kindertagesbetreuung aus bildungs- und gleichstellungspolitischer Perspektive" stellt aktuelle Befunde zu Unterschieden in der Kita-Nutzung und den Kita-Bedarfen nach familialen Merkmalen dar. Sie untersucht, inwiefern Mütter durch ungedeckte Kita-Bedarfe ihre Erwerbsabsichten nicht realisieren können und welche Gründe hinter ungleichen Kita-Zugängen liegen. Abschließend werden zielgerichtete Maßnahmen vorgeschlagen, die Kita-Gaps verringern und so eine bessere Entfaltung von Bildungs- und Erwerbspotenzialen fördern könnten.
Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre!
Mit freundlichen Grüßen
Florian Dähne und Lena Bülow
Team Bildung und Wissenschaft
Sophie Senf und Lisa-Marie Schmidt
Team Familien- und Geschlechterpolitik