Neuer FES impuls
Mehr Land in kommunale Hand!
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trotz enormer wohnungspolitischer Anstrengungen steigen die Wohnungsmieten immer weiter an. Ein entscheidender Faktor sind die dahinterliegenden Bodenpreise. Die aktuelle Situation zeigt: Eine rein auf Zahlungsbereitschaft basierende Verteilung von Boden kann einer am Gemeinwohl orientierten Stadtentwicklungspolitik nicht gerecht werden.
Die Kommunen sind die zentralen Akteure, wenn es darum geht, Boden strategisch am Gemeinwohl orientiert zur Verfügung zu stellen und somit auch für mehr bezahlbaren Wohnraum zu sorgen. Es braucht also mehr Land in kommunaler Hand. Auch wenn sich einige Kommunen bereits erfolgreich auf den Weg gemacht haben, um mit Hilfe einer strategischen Bodenbevorratung die Stadtentwicklung aktiv zu steuern, stehen dem Aufbau von mehr kommunalen Grundvermögen zumeist fehlende finanzielle Mittel und ein unzureichendes rechtliches Instrumentarium entgegen.
Der vorliegende FES-Impuls identifiziert mögliche Stellschrauben, mit Hilfe derer Kommunen in ihrer Bodenbevorratungspolitik unterstützt werden können. Neben einer Nachschärfung der Instrumentarien im Baugesetzbuch sehen die Autor_innen unter anderem auch die Notwendigkeit über neuartige finanzielle Unterstützungsmodelle für die Kommunen nachzudenken.
Wir wünschen eine inspirierende Lektüre.
Lisa Pfann und Deniz Yakar
Arbeitsbereich Stadtentwicklung, Bau, Wohnen und Mobilität
Abteilung Analyse, Planung und Beratung
Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.
Hiroshimastraße 17 | 10785 Berlin