Liebe Leserinnen und Leser,
Deutschland steht vor einer wachsenden Fachkräftelücke, die ohne gezielte Zuwanderung nicht geschlossen werden kann. Die Ampel-Regierung hat mit dem Gesetz zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung (FEG 2.0) und weiteren Reformen wichtige Schritte unternommen. Doch lange Visawartezeiten, komplexe Verfahren und eine unzureichende Anerkennung ausländischer Qualifikationen stellen weiterhin große Hürden dar. Unsere neue Analyse zieht eine Bilanz und zeigt dringenden Handlungsbedarf auf.
Zentrale Forderungen:
- Visa- und Anerkennungsverfahren beschleunigen sowie verständlicher und transparenter gestalten
- One-Stop-Lösungen zur Bündelung und Vereinfachung aller Verfahrensschritte in der Erwerbsmigration
- Investitionen in Wohnraum, Bildung und Integration, um nachhaltige Teilhabe für alle Zuwanderungsgruppen zu ermöglichen
- Weitere Zielgruppen einbeziehen, z. B. internationale Studierende und Geflüchtete, sowie faire Anwerbung durch Partnerschaften stärken
- Migrationsdebatten versachlichen und klare Haltung gegen Rassismus und Diskriminierung beziehen
Jetzt die vollständige Analyse lesen
Die Analyse entspringt u.a. einer Konferenz, die im Februar 2024 gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) ausgerichtet wurde. Die Rückschau auf die Veranstaltung „Wunsch und Wirklichkeit der Einwanderungsgesellschaft Deutschland“ können Sie hier einsehen.
Wir freuen uns über Ihr Feedback und den Austausch zu diesem wichtigen Thema.
Beste Grüße
Joana Marta Sommer und Benjamin Schmidt
Arbeitsbereich Migration und Integration
Abteilung Analyse, Planung und Beratung
Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.
Hiroshimastraße 17 | 10785 Berlin