%Anrede%,
die Circular Economy gilt als Wirtschaftsmodell der Zukunft. In einer Circular Economy werden Produkte so designt und produziert, dass sie langlebig, reparierbar und nachrüstbar sind. Materialien werden wiederaufgearbeitet, Produkte gemeinschaftlich genutzt und am Ende des Lebenszyklus die darin enthaltenen Rohstoffe durch Recycling wieder in den Wirtschaftskreislauf eingespeist. Die Circular Economy schont das Klima und schützt die natürlichen Ressourcen der Erde.
Daten und digitale Technologien sind wichtige Enabler auf dem Weg hin zur Circular Economy. Je mehr Informationen über die Zusammensetzung, Verwendung und Umwelteffekte von Produkten digital erfasst, geteilt, analysiert und verarbeitet werden, desto leichter lassen sich Rohstoffe und Produkte im Kreis führen bzw. zirkuläre Geschäftsmodelle und Ökosysteme entwickeln und skalieren.
Aber welche Daten braucht es, um zirkulär wirtschaften zu können? Und welche digitalen Infrastrukturen und Tools? Und welche Rolle spielt hierbei Digitalpolitik? Antworten auf diese Fragen liefert das neue FES impuls "Daten für die Circular Economy".
Im Mittelpunkt der Analyse von Dominik Piétron, Philipp Staab und Florian Hofmann stehen dabei insbesondere Fragen der Daten-Governance. Ihre These: wenn die Politik die Rahmenbedingungen richtig gestaltet, zum Beispiel durch die Verpflichtung zum Teilen bestimmter Produktdaten, durch die konsequente Einführung Digitaler Produktpässe oder durch den Aufbau öffentlicher Produktdatenplattformen, kann die Digitalisierung zu einem Hebel für die Transformation der Wirtschaft hin zur Circular Economy werden.
Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre!
Stefanie Moser