Studienvorstellung
Grüne Jobs, gleiche Chancen: Wege zu einer geschlechtergerechten Energiewirtschaft
Online, 7. Oktober 2026, 14.00 – 16.00 Uhr
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die Energiewende und der soziale Klimaschutz verändern den Arbeitsmarkt und erhöhen den Bedarf an Fachkräften. Doch Frauen sind in der deutschen Energiewirtschaft weiterhin deutlich unterrepräsentiert: Nur 24 Prozent der Beschäftigten und 25 Prozent der Führungskräfte sind Frauen.
Woran liegt das – und welche Wege führen zu mehr Geschlechtergerechtigkeit in der Energiewirtschaft?
Eine neue FES-Analyse von Clemens Striebing und Luise Arlitt (Fraunhofer IAO) untersucht die strukturellen Ursachen der Unterrepräsentanz von Frauen. Dabei zeigt sich: Ungleichheiten entstehen durch das Zusammenwirken verschiedener Faktoren.
Welche politischen und betrieblichen Instrumente können hier ansetzen? Die Studie zeigt, dass insbesondere Jobsharing in Führungspositionen, freiwillige Zielquoten und umfassende Gleichstellungsstrategien mit höheren Frauenanteilen verbunden sind. Entscheidend ist dabei eine strategische Kombination verschiedener Maßnahmen, um strukturelle Ausschlüsse abzubauen und Zugänge zu erweitern.
Die Publikation finden Sie nun hier:
Grüne Jobs, Gleiche Chancen
Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre.
Wir möchten die Ergebnisse der Studie u.a. gemeinsam mit Nina Scheer, MdB, Frederick Moch, DGB, Katharina Habersbrunner, BENG eG, sowie weiteren Expert*innen aus Wissenschaft, Gewerkschaften und Praxis diskutieren: Welche politischen und betrieblichen Hebel braucht der grüne Arbeitsmarkt? Und wie kann die Energiewende sozial und gleichstellungsgerecht gestaltet werden?
Das komplette Programm finden Sie hier.
Anmelden können Sie sich bis zum 05.10.2026. Den Zoom-Link erhalten Sie am 06.10.2026.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und die Diskussion.
Mit freundlichen Grüßen
Petra Keller, Vanessa Kiesel und Lisa-Marie Schmidt
Familien- und Geschlechterpolitik
Abteilung Analyse, Planung und Beratung
Friedrich-Ebert-Stiftung