Warum der gestaffelte Mutterschutz nur ein guter Anfang sein darf
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2022 initiierte Natascha Sagorski nach persönlicher Betroffenheit eine Petition, um auf die unzureichende rechtliche Absicherung von Frauen nach Fehlgeburten aufmerksam zu machen – mit großer Resonanz.
Zum 1. Juni 2025 tritt der gestaffelte Mutterschutz in Kraft. Frauen erhalten künftig auch nach Fehlgeburten ab der 13. Schwangerschaftswoche gestaffelt Anspruch auf Mutterschutz.
Im FES impuls Baustelle Familienpolitik zeigt Natascha Sagorski, warum der gestaffelte Mutterschutz nur ein Anfang sein kann – und welche politischen Maßnahmen notwendig sind. Aufklärung, Forschung und gesellschaftlicher Diskurs bleiben lückenhaft – obwohl Schätzungen zufolge etwa jede dritte Frau von einer Fehlgeburt betroffen ist.
Die Publikation zeigt:
- Was sich mit der Reform konkret ändert
- Warum das erste Trimester nicht unberücksichtigt bleiben darf
- Wie Fehlgeburten enttabuisiert und Betroffene besser unterstützt werden können
- Was es für eine gerechte Familienpolitik braucht
Wir freuen uns über Ihr Feedback und den Austausch zu diesem wichtigen Thema.
Mit besten Grüßen
Vanessa Kiesel und Lisa-Marie Schmidt
Arbeitsbereich Familien- und Geschlechterpolitik
Analyse, Planung und Beratung
Friedrich-Ebert-Stiftung
Hiroshimastr. 17 | 10785 Berlin