Neustart in der Pflege - Das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG)

Donnerstag, 20. Dezember 2018

 
 
 
 
von FES

 

EINLADUNG
Neustart in der Pflege - Das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG)

Dienstag, 22.01.19 18:30, Forum Leverkusen

Das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG), das zum 1. Januar 2019 in Kraft tritt, ist ein Neuanfang in der Krankenhauspflege. Die Krankenhäuser bekommen zukünftig neues Personal zu 100 Prozent bezahlt. Mit dem PpSG kommt die Herausnahme der Pflegepersonalkosten aus den Fallpauschalen ab 2020. Das ist die größte Änderung im Pflegebereich seit Einführung der Fallpauschalen. Dadurch wird die Pflege ganz aus der Ökonomisierung des Gesundheitssystems und dem Wettbewerb um Kostensenkung herausgeholt. Nur so kann die Pflege wieder attraktiv werden, auch für junge Menschen. Überdies werden Tarifsteigerungen für das Pflegepersonal im Krankenhaus vollständig finanziert. In der Altenpflege werden 13.000 zusätzliche Stellen in Pflegeheimen durch die Krankenkassen finanziert. Die Pflegebedürftigen werden hierdurch nicht finanziell belastet, weil die Kosten aus einer Pauschalzahlung der Krankenkassen in Höhe von 640 Millionen Euro jährlich finanziert werden. Damit wird die Arbeit der Pflegekräfte in den Bereichen Alten- und Krankenpflege durch mehr Personal und bessere Arbeitsbedingungen spürbar erleichtert werden. Das wiederum wird auch die Versorgung und Betreuung der Patientinnen und Patienten und der Pflegebedürftigen verbessern.
 

 

 

Programm

Vortrag
Prof. Dr. Karl Lauterbach MdB, Universität zu Köln
Institut für Gesundheitsökonomie und klinische Epidemiologie

Podiumsdiskussion mit:
Cornelia Fiedler, Einrichtungsleiterin des Seniorenzentrums "Stadt Leverkusen" der AWO
Grit Genster, Bereichsleiterin Gesundheitspolitik ver.di
Prof. Dr. Michael Isfort, Katholische Hochschule NRW, Pflegewissenschaft und Versorgungsforschung (angefragt)
Prof. Dr. Karl Lauterbach MdB
Boris Velter, Bundesvorsitzender der ASG (Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen)

 

 

Mit besten Grüßen,
Jeanette Rußbült

Referentin
Landesbüro Nordrhein-Westfalen
Friedrich-Ebert-Stiftung
Godesberger Allee 149
53175 Bonn
E-Mail: Jeanette.Russbuelt@fes.de

 

 

Wenn Sie keine E-Mail mehr erhalten möchten, genügt eine kurze Mitteilung. Sie können auch einfach eine E-Mail ohne Text an unsubscribe@fes.de senden. Wir werden dann umgehend dafür sorgen, dass Sie solche Mails nicht mehr von uns erhalten.
=====================
Friedrich-Ebert-Stiftung e.V., Vorsitzender: Ministerpräsident a.D. Kurt Beck. Geschäftsführendes Vorstandsmitglied: Dr. Roland Schmidt, Godesberger Allee 149, D-53175 Bonn, Tel. +49 (0)228/883-0, Berliner Anschrift: Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin, info@fes.de