Neue FES-Studie: Was hält Rheinland-Pfalz zusammen? Impulse für Gemeinschaft und Teilhabe

 
 
 
 
von Petra Bähner (Grafik)
 

Menschen, die gemeinsam Feste feiern. Menschen, die in Vereinen und im Ehrenamt tagtäglich Demokratie und Gemeinschaft leben. Menschen, die sich in Krisenzeiten unterhaken und zusammenhalten. Denkt man an Rheinland-Pfalz, kommen uns Bilder von Geselligkeit in den Sinn. Mit unserer neuen Studie „Was hält Rheinland-Pfalz zusammen? Impulse für Gemeinschaft und Teilhabe“ wollen wir genauer in das Bundesland eintauchen: Was macht das Leben in Rheinland-Pfalz aus? Wo sehen die Bürger_innen in den unterschiedlichen Regionen politischen Handlungsbedarf? Und: Was hält Rheinland-Pfalz zusammen?

Antworten auf diese Fragen können in unserer Studie, die die pollytix strategic research gmbh in unserem Auftrag durchführte, gefunden werden. Befragt wurden telefonisch und online etwa 1.250 Bürger_innen sowie weitere rund 60 Menschen in acht Fokusgruppen im November 2025.

Einige der Erkenntnisse sind: Die Menschen leben sehr gern in Rheinland-Pfalz. Die rheinland-pfälzische Bevölkerung ist vergleichsweise weltoffener als diejenige in anderen Bundesländern. Des Weiteren wird Solidarität als gesellschaftliches Fundament deutlich: Es existiert ein breites Bewusstsein dafür, dass gesellschaftlicher Zusammenhalt nicht allein durch individuelle Lösungen, sondern durch geteilte Verantwortung und gemeinschaftliche Infrastruktur entsteht.

Bei Lebenshaltungskosten und Austauschräumen als dominierende Alltagsthemen erwarten die Bürger_innen von der Politik, dass sie die Voraussetzungen für gesellschaftliche Teilhabe im Alltag sichert. Insgesamt werden soziale Infrastruktur und Austauschräume als zentrale Voraussetzung für Lebensqualität und gesellschaftlichen Zusammenhalt wahrgenommen. Entsprechend wünschen sich viele Befragte von der Politik sowohl konkrete Verbesserungen im Alltag als auch eine stärkere Unterstützung von lokalen Initiativen und sozialen Orten.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung will mit der Studie einen öffentlichen Diskurs anstoßen und eine Ableitung von politischen und gesellschaftlichen Handlungsempfehlungen ermöglichen. Wir wollen Entscheidungsträger_innen – auch innerhalb der zukünftigen Regierung – einladen, auf Grundlage dieser Befunde politische Maßnahmen zu entwickeln. Die FES will zudem die Erkenntnisse für Akteur_innen der politischen Bildungs- und Beratungsarbeit zur Verfügung stellen, damit diese ihre Aktivitäten auf inhaltlicher, methodischer und kommunikativer Ebene weiterentwickeln.

Die komplette Studie finden Sie online auf unserer Website.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und freuen uns auf den Austausch über die vorliegenden Impulse!


Mit freundlichen Grüßen

Das Team der

Friedrich-Ebert-Stiftung

Regionalbüro Rheinland-Pfalz | Saarland

 

 

Viele weitere interessante Inhalte finden Sie auf unserer Website www.fes.de. Hier finden Sie Informationen über uns, unser Engagement und unsere Angebote. Sie können sich zu FES-Veranstaltungen persönlich anmelden oder online teilnehmen, FES-Publikationen lesen und auf unseren Plattformen im Sozialen Netz mitdiskutieren.

 

Über die FES

Wer wir sind: Die FES ist die älteste politische Stiftung Deutschlands. Benannt ist sie nach Friedrich Ebert, dem ersten demokratisch gewählten Reichspräsidenten. Als politische Stiftung orientieren wir unsere Arbeit an den Grundwerten der Sozialen Demokratie: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Als gemeinnützige Institution agieren wir unabhängig und möchten den pluralistischen gesellschaftlichen Dialog zu den politischen Herausforderungen der Gegenwart befördern. www.fes.de