Im Kommentarfeld können Sie uns Ihre Ideen aufschreiben, was Berliner Landespolitik und Gesellschaft konkret tun könnten, um das Leben der jeweiligen Persona zu verbessern. Wir speisen Ihre Ideen in unser Projekt mit ein!

1 Kommentare

  • Winfried Lätsch, 28.08.2020 16:55:25
    Ja, so ist es; die Stadt braucht mehr Barrierefreiheit!
    - z.B. Gehwegabsenkungen
    Die sind im Bereich der Hauptstraßen weitgehend vorhanden, fehlen jedoch ebenso weitgehend an den Kreuzungen der Nebenstraßen; die in der Verantwortung der jeweiligen Kommune stehen.

    - z. B. Barrierefreie Wohneinheiten
    Um die Lücke zwischen - geschätztem - Bedarf und dem Bestand an barrierefreien Wohnungen erschließen zu können, muss der Ist-Bestand bekannt sein. Berlin braucht ein Kataster aller barrierearmen und barrierefreien Wohnungen; die entsprechenden Zahlen der Städtischen Wohnungsgesellschaften sind zwar bekannt, was jedoch bei der Ermittlung des gesamten Ist-Bestands nicht weiter hilft.

    - Rückbauverpflichtung bei barrierearmen Wohnungsumbauten
    Nach § 554 a BGB kann der Vermieter verlangen, dass entsprechende Umbauten nach Vertragsende zurück gebaut werden. Abgesehen davon, dass der Mieter den Umbau (mit)finanzieren muss, so ist noch einmal beim Auszug i.d.R. eine höhere Summe für den Rückbau aufzuwenden. Im Zusammenhang mit den fehlenden barrierearmen und barrierefreien Wohnungen ist ein solches Rückbauverlangen paradox. Hier sollte das Land eine Bundesratsinitiative für eine Änderung des § 554 a BGB auf den Weg bringen.

    - Fehlende Kapazitäten in der Verhinderungspflege
    Hier ist das Land aufgefordert, alles ihm Mögliche zu tun, um die Zahl der Plätze dem Bedarf anzupassen.

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