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Dienstag, 02.03.21 - +++ ONLINE +++
freie Plätze

Frauen in der Energiewende

Veranstaltungsnummer: 251786

Wie kann es gelingen, mehr Frauen an der Energiewende zu beteiligen?
Die Energiewende stellt den größten industriellen Umbau der Wirtschaft seit der Industrialisierung dar. Sie verändert Räume und Machtkonstellationen und wirkt sich auf das Verhältnis von Akteurinnen und Akteure in der Gesellschaft aus. Die Bürgerenergie steht hierfür als Referenzbeispiel und als wichtiger Bestandteil.
Es ist aus Gender-Perspektive entscheidend, diese Prozesse aktiv mitzugestalten und für ein Mehr an Gleichberechtigung und Emanzipation zu nutzen. Andernfalls droht sogar ein Mehr an Ungleichheit in der Gesellschaft.
Studien zu dieser Fragestellung zeigen, dass viele der sich an der Energiewende beteiligenden Personen männlich sind (80%), über einen hohen Bildungsabschluss verfügen, über vergleichsweise höhere finanzielle Mittel verfügen, bereits im fortgeschrittenen Alter sind und zivilgesellschaftliches Engagement in mehr als einem Verein ausüben. Diese Befunde sind umso bemerkenswerter, wenn man sich gleichzeitig vor Augen führt, dass Frauen in der Klimaschutzbewegung sogar überrepräsentiert sind.

In dieser Veranstaltung soll daher diskutiert werden, wie gesellschaftliche Strukturen einerseits und wie konkrete Energieprojekte andererseits ausgestaltet sein müssen, um die Beteiligung von Frauen an der Energiewende zu steigern. Insbesondere vor dem Hintergrund des Strukturwandels im Rheinischen Revier und des Gemeinwohl-Gedankens der Bürgerenergie wollen wir mit drei Frauen aus NRW diskutieren: Dr. Barbara Hendricks MdB, Beate Petersen (Aufsichtsratsvorsitzende mehrerer BürgerEnergieGenossenschaften) und Lina Gobbelé (Friday for Future Aachen).

Diskussion mit:
Dr. Barbara Hendricks MdB
Beate Petersen, Aufsichtsrätin mehrerer BürgerEnergieGenossenschaften
Lina Gobbelé, Fridays for Future-Aktivistin
Moderation: Tina Srowig, Journalistin und Gründerin der Kooperative W

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit WWEA e.v. Bonn statt.



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Termin

Dienstag, 02.03.21
18:30 bis 20:00 Uhr

Teilnahmepauschale
keine

Veranstaltungsort

+++ ONLINE +++

Ansprechpartner_in

Jeanette Rußbült

Kontaktanschrift

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro NRW
Godesberger Allee 149
53175 Bonn
Tel. 0228-883-7202, Fax 0228-883-9208

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