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Mittwoch, 12.10.22 - Dresden

Stimmen aus Osteuropa - wie Kriege Biografien verändern: Die Hände meines Vaters

Veranstaltungsnummer: 262883als .ics herunterladen

Auftakt der Reihe am 12.10. im Veranstaltungssaal der SLUB

Im Rahmen von vier moderierten Lesungen kommen Autorinnen und Autoren mit Wurzeln in Osteuropa zu Wort:
Irina Scherbakowa, Aka Mortschiladse, Andrej Kurkow und Natascha Wodin. Durch ihre Herkunft aus der Ukraine, Georgien und Russland und ihr Schreiben zum Thema Krieg und dessen Folgen für Biografien und Familienkonstellationen positionieren sie ihre Stimmen für Europa und gegen den Krieg.

Mit "Die Hände meines Vaters" erzählt Irina Scherbakowa die Geschichte ihrer jüdisch-russischen Familie - vor dem Panorama der Oktoberrevolution, der Weltkriege wie des gesamten 20. Jahrhunderts. Ihre jüdische Großmutter hat die Pogrome, die Oktoberrevolution und den Bürgerkrieg von 1917/18 überlebt. Ihr Vater kämpfte als Offizier im Zweiten Weltkrieg vor Stalingrad. Und sie selbst wuchs zur Stalinzeit in Moskau auf: Irina Scherbakowa stammt aus einer Familie, die alle Schrecknisse des 20. Jahrhunderts miterlebt hat. Und doch empfindet die renommierte russische Publizistin ihre Familiengeschichte als eine glückliche - sind ihre Vorfahren und sie doch immer wider alle Wahrscheinlichkeit davongekommen. Und so zeichnet Irina Scherbakowa das Porträt nicht nur einer Familie, der es stets mit viel Glück gelang, düstere Zeiten zu überstehen, sondern auch und vor allem die Geschichte eines bewegten Jahrhunderts, die uns noch heute beschäftigt.

Lesung und Gespräch mit:

  • Irina Scherbakowa, geboren 1949 in Moskau, ist Historikerin, Publizistin und Übersetzerin. Die Autorin gehört zu den Gründer_innen der Menschenrechtsorganisation Memorial, die Stalin-Opfer und deren Angehörige ermutigt, Zeugnis abzulegen.


Moderation:

  • André Fleck, Politikwissenschaftler



Eintritt frei!

Anmeldung zu dieser Veranstaltung (externer Link): hier klicken


Informationen zur gesamten Reihe bitte hier klicken


Eine Literaturreihe der Städtischen Bibliotheken Dresden, der Sächsischen Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) und der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen



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Termin

Mittwoch, 12.10.22
18:30-20:30 Uhr

Teilnahmepauschale
keine

Veranstaltungsort

Zellescher Weg 18
01067 Dresden

Ansprechpartner_in

Eter Hachmann

Kontaktanschrift

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen
Burgstraße 25
04109 Leipzig
Tel. 0341-9602160 und -9602431, Fax 9605091
E-Mail: sachsen@fes.de

Friedrich-Ebert-Stiftung
Büro Dresden
Obergraben 17 A
01097 Dresden
Tel. 0351-80468-03 und -04, Fax 0351-80468-05
E-Mail: sachsen@fes.de



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