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Mittwoch, 18.05.22 - Kaufbeuren, Kunsthaus
freie Plätze

Vernissage: Passt scho! Bayerische Wirklichkeiten und Wahrnehmungen

Veranstaltungsnummer: 260175

mit den Fotografinnen Magdalena Jooss und Franziska Schrödinger

Zum Thema Wohnen für alle sprechen wir mit:
Julia Worch, Juristin im kommunalen Wohnungsbau
Till Gröner, Architektenkollektiv Supertecture
Christian Sobl, Gablonzer Siedlungswerk
Martin Valdés-Stauber, Dramaturg, Soziologe und Stadtrat
Leider ist Ronja Endres, Vorsitzende Bayern SPD krankheitsbedingt verhindert.

Vernissage: 18. Mai 2022 , 18.00-20.00 Uhr im Kunbsthaus Kaufbeuren

"Wie nehmen Sie die Lebensqualität in Bayern wahr?" Das haben wir im Herbst 2020 die Menschen in Bayern gefragt.
"Alles soll so bleiben wie es ist", "passt scho!", waren häufige Antworten, die wir erhielten und die in die FES-Studie "Das Bundesland der Superlative?" eingeflossen sind. Denn: Bayern geht’s gut. Wer in Bayern daheim ist, nimmt sein Leben sicher und behütet wahr und fühlt sich wohl. Besonders geschätzt wird die bayerische Natur, die Berge und Seen, welche maßgeblich zur Lebensqualität beitragen. Sicherheit und Stabilität, auch damit verknüpfen die Menschen in Bayern ihr Lebensgefühl. Hier lässt es sich so gut leben, wie sonst nirgendwo in Deutschland. Das Gefühl wirtschaftlicher Stärke und davon abgeleitet von Wohlstand oder sogar Überlegenheit ist weit verbreitet. Man ist stolz auf Bayern.

Aber Bayern ist sehr viel mehr: Bayern ist ein heterogenes Land im Wandel, mit regionalen Prägungen und einem starken Stadt-Land-Gefälle. Die Ungleichheit der Lebensverhältnisse ist hoch und zieht sich durch alle Lebensbereiche: Arbeitsmarkt, Mobilität, digitale Infrastruktur, Gesundheitsversorgung, Bildung. Bayern fällt regelrecht auseinander - in boomende Regionen und abgehängte Landstriche. Passt also wirklich alles?

Wahrnehmung und Realität klaffen in Bayern weit auseinander: Neben einem starken bayerischen Heimatgefühl, das alles zu überstrahlen scheint, stehen die realen Lebensbedingungen mit all ihren Herausforderungen an Politik und Gesellschaft.
Die Fotoausstellung "Passt Scho" wirft einen liebevollen, aber auch kritischen Blick auf unsere bayerische Heimat und beleuchtet die Zukunftsthemen Naturschutz, bezahlbarer Wohnraum, Arbeit, Tourismus und Gesundheit. Denn es gibt durchaus Kritikpunkte an der bayerischen Wirklichkeit und Änderungswünsche an die Politik. Zur Diskussion darüber soll diese Ausstellung anregen.

Auch in Zukunft sollen die Bayerinnen und Bayern sagen können: „Alles soll so bleiben wie es ist – passt scho!“ Aber nicht, weil die Augen vor Veränderungen und Weiterentwicklung verschlossen wurden, sondern weil Bayern durch soziale und gerechte Politik zukunftsfest bleibt.

Eine Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern

Kuration & Konzeption: Magdalena Jooss, Franziska Schrödinger

Ausstellungsbesichtigung: 18. Mai bis 1. Juni 2022, auf dem Spitalhof Kaufbeuren

Termin

Mittwoch, 18.05.22
18:00-20:00 Uhr

Teilnahmepauschale
keine

Veranstaltungsort

Spitaltor 2
87600 Kaufbeuren, Kunsthaus

Ansprechpartner_in

Pamina Oestreicher

Kontaktanschrift

Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern

Büro München
Herzog-Wilhelm-Str. 1
80331 München
Tel: 089-515552-40
Fax: 089-515552-44

Büro Regensburg
Lilienthalstr. 8
93049 Regensburg
Tel: 0941-788354-38
Fax: 0941-788354-10

www.fes.de/bayern



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