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Dienstag, 18.01.22 - Online

TRAUMaLAND. Wer wir sind und sein könnten. Soziale Gerechtigkeit und die Potenziale Ostdeutschlands

Veranstaltungsnummer: 257441

Livestream aus dem Literaturhaus Leipzig: youtu.be/1CVtF5oezO4


Wie hat uns die Geschichte in Ost und West geprägt und wie können wir uns darüber erzählen? Wie gestalten wir gutes Leben vor Ort, was bedeutet 'Zuhause sein' in Zeiten von Corona und zunehmender Fremdenfeindlichkeit? Wie wollen wir uns aktiv einbringen, zum Beispiel in Kämpfe um höhere Löhne und die Angleichung der Lebensverhältnisse?
Diese Fragen beantworten die Menschen aus Deutschland, in Ost und West - aber wohl auch Nord und Süd - sehr unterschiedlich.
Bei unserer Veranstaltung, zu der wir Sie sehr herzlich einladen, wollen wir gemeinsam über unser Land, Verschiedenheiten, Gemeinsamkeiten und Identität(en) nachdenken.


Unsere Gesprächsgäste sind


Franziska Richter (1974 in Dresden geboren), die Herausgeberin des Buches. Sie stellt die Themen des Buches und ausgewählte Kunstwerke vor. U.a. von Künstler_innen, die in Leipzig gewirkt haben wie Evelyn Richter, Wolfgang Mattheuer und Hans-Hendrik Grimmling.


Olga Grjasnowa (1984 in Baku geborene Schriftstellerin), Romane: 'Der Russe ist einer, der Birken liebt', 'Gott ist nicht schüchtern'. In ihrem Essay sucht sie nach dem Ort, in dem sie ¿Zuhause¿ ist. Ein Sehnsuchtsort ist für sie der Nachbarsgarten ihrer Eltern auf dem Land in Hessen. Sie wirft auch die dringliche Frage nach für Familien erschwinglichem und gerecht zu verteilendem Wohnraum auf.


Daniela Kolbe (1980 im thüringischen Schleiz geboren), Physikerin, mehrjährige Bundestagsabgeordnete für Leipzig und stellv. Vorsitzende der Friedrich-Ebert-Stiftung, reflektiert in ihrem Essay die Erfahrungen ihrer Kindheit in der DDR und spiegelt die unterschiedlichen Blicke der Generationen auf die Wiedervereinigung. So ist etwas in Bewegung gekommen in Ostdeutschland: vor allem jüngere Arbeitnehmer_innen fordern selbstbewusst bessere Lebensverhältnisse ein, wie z.B. höhere Löhne und mehr Sichtbarkeit von Ostdeutschen.


Der Abend wird moderiert von Pia Heine, Historikerin in Leipzig


Im jüngst erschienenen Band "TRAUMaLAND" "Traum(a)land. Wer wir sind und sein könnten. Identität & Zusammenhalt in Ost und West" (https://www.fes.de/referat-demokratie-gesellschaft-und-innovation/kultur-und-politik/traumland) haben über 50 Autor_innen aus Ost und West darüber nachgedacht.
Die versammelten Beiträge wollen zu neuen Gedanken anregen und ungewöhnliche Perspektiven auf die Deutsche Einheit eröffnen: Ausgehend von einem Kunstwerk - einer Fotografie, einem Gemälde, Gedicht, Popsong oder einer Skulptur - begeben sich die Autor_innen verschiedener Generationen und Herkünfte auf die Reise in ihr TRAUMaLAND.



Es gibt die Möglichkeit, an der Veranstaltung in Präsenz teilzunehmen. Es gilt die 2G+ -Regel. Dazu melden Sie sich bitte direkt im Literaturhaus Leipzig unter kontakt@literaturhaus-leipzig.de oder 0341/30851086 an.



Dateien

Termin

Dienstag, 18.01.22
19:00-20:30 Uhr

Teilnahmepauschale
keine

Veranstaltungsort

Online

Ansprechpartner_in

Matthias Eisel

Kontaktanschrift

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen
Burgstraße 25
04109 Leipzig
Tel. 0341-9602160 und -9602431, Fax 9605091
E-Mail: sachsen@fes.de

Friedrich-Ebert-Stiftung
Büro Dresden
Obergraben 17 A
01097 Dresden
Tel. 0351-80468-03 und -04, Fax 0351-80468-05
E-Mail: sachsen@fes.de

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