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Donnerstag, 28.10.21 - Hamburg
freie Plätze

Sicherheitsrisiko Klimawandel. Was die Erderwärmung für die internationale Sicherheitspolitik bedeutet

Veranstaltungsnummer: 254970

Die Wetterphänomene des Sommers 2021 haben das Bewusstsein für die vom Klimawandel ausgehenden Bedrohungen auf der ganzen Welt deutlich gemacht: Waldbrände in Griechenland, Hitzeperioden in Kanada, die Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ¿ und diese Liste ließe sich fortsetzen. Die Erderwärmung bedroht unser Leben, und Fragen des Klimaschutzes sind zurück in der politischen Debatte. Gespannt sein darf man auf die UN-Klimakonferenz im November 2021 in Glasgow (COP26), wo die Staatengemeinschaft darum ringen wird, die Erderwärmung auf unter zwei Grad zu begrenzen.

Der Klimawandel bedroht die Lebensgrundlagen und die Gesundheit von allen Menschen, allerdings gegenwärtig in regional unterschiedlichem Maße und zuerst in ohnehin vulnerablen Regionen des Globalen Südens. Expert_innen prognostizieren schon seit Jahren klimabedingte Migrationsbewegungen, zunehmende ökonomische Ungleichheit und infolgedessen Ressourcenkonflikte bis hin zur Anwendung von Waffengewalt. Diese Entwicklungen fordern die deutsche und die internationale Sicherheitspolitik heraus. In dem Diskussionsforum des zebis und der Friedrich-Ebert-Stiftung werden wir über Strategien zur sicherheitspolitischen Stabilisierung besonders betroffener Regionen diskutieren, über die Folgen der Erderwärmung für die Aufgaben der Bundeswehr und über Möglichkeiten internationaler Krisenprävention. Dabei werden neben sicherheitspolitischen auch ethische Aspekte in die Diskussion einfließen, denn die globale Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen und die Vermeidung humanitärer bzw. militärischer Katastrophen berührt fundamentale Fragen unseres Menschseins.
Sie sind herzlich zu dieser gleichzeitig on- und offline stattfindenden Diskussion eingeladen.

Das Programm:
ab 17:30 Uhr - Einlass

18:00 Uhr - Begrüßung
Monsignore Rainer Schadt, Katholischer Leitender Militärdekan, Katholisches Militärdekanat Kiel
Dr. Veronika Bock, Direktorin des zebis ¿ Zentrum für ethische Bildung in den Streitkräften
Dr. Dietmar Molthagen, Leiter des Julius-Leber-Forums, Friedrich-Ebert-Stiftung,

18:15 Uhr - Sicherheitsrisiko Klimawandel. Diskussion mit:
Prof. Dr. Stefan Bayer, Führungsakademie der Bundeswehr und Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg
Dr. Eva Högl, Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestags
Prof. Dr. Angela Kallhoff, Professur für Ethik am Institut für Philosophie der Universität Wien
Dr. Kira Vinke, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V., Leiterin Zentrum für Klima und Außenpolitik
Moderation: Dr. Jochen Bittner, Journalist bei der ZEIT

Während der Diskussion wird ein aufgezeichnetes Video-Interview mit Generalleutnant Richard Nugee a.D. von der britischen Armee und Direktor für Klimawandelfragen im britischen Verteidigungsministerium gezeigt.

19:30 Uhr - Diskussion mit dem Publikum

20:00 Uhr - Schlusswort
Dr. Veronika Bock, zebis

Organisatorische Hinweise:
Die Anzahl der Plätze ist entsprechend der Hamburger Eindämmungsverordnung begrenzt. Eine Anmeldung ist über die blaue Schaltfläche auf dieser Seite möglich. Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt und schriftlich bestätigt.

Bitte beachten Sie, dass der Zugang zu den Räumen der Katholischen Akademie nur mit einem gültigen Impfnachweis, dem Nachweis einer überstandenen Covid-19-Erkrankung oder einem tagesaktuellen negativen Covid-19-Test möglich ist.

Die Veranstaltung wird per Livestream auf dem YouTube-Kanal des zebis unter www.youtube.com/user/zebispunkteu/channels übertragen. Auf YouTube angemeldete Teilnehmende können sich an der Diskussion live beteiligen.

Die Veranstaltung wird gefördert durch Mittel der Landeszentrale für politische Bildung der Freien und Hansestadt Hamburg.

Termin

Donnerstag, 28.10.21
18:00- Uhr

Teilnahmepauschale
keine

Veranstaltungsort

Herrengraben 4 (Kath. Akademie)
20459 Hamburg

Ansprechpartner_in

Dr. Dietmar Molthagen

Kontaktanschrift

Julius-Leber-Forum
Schauenburgerstraße 49
20095 Hamburg
Tel. 040-325874-0



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