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Donnerstag, 23.11.17 - Dessau
freie Plätze

Putin und die EU - Lagebericht einer problematischen Beziehung

Veranstaltungsnummer: 220074

Der Zerfall der Sowjetunion 1989-1991 entfachte vielerorts den Glauben an das "Ende der Geschichte". Auch in Europa - seit Jahrhunderten Schauplatz des Ringens zwischen Ost und West, zweier Kulturwelten, die in vielen Punkten unterschiedlicher nicht sein konnten - glaubte man, dieser Kampf sei zu Ende.

Lange wurde daraufhin in der westlichen Politik das Gefühl kultiviert, Russland sei eine stabile, sich entwickelnde Demokratie. Getragen wurde diese Perspektive von dem Wunsch, im russischen politischen Kapitalismus Geschäfte machen zu können.

Dabei wusste der russische Dichter Fjodor Tjutschew schon 1866: "Mit dem Verstand ist Russland nicht zu fassen, Gewöhnlich Maß misst es nicht aus: Man muss Ihm sein Besonderes lassen - das heißt, dass man an Russland glaubt."

Die jüngsten Erfahrungen zeigten, Russlands Politik muss aus der Vergangenheit heraus verstanden werden. Daher soll in der Veranstaltung - wie es sich für einen fundierten Lagebericht anbietet - die Entwicklung der heutigen Beziehung zwischen Russland und der EU kurz thematisiert werden, um daraufhin der Hauptfrage nachgehen zu können: Wie steht es um das russisch-europäische Verhältnis in Tagen von Krimkrise, EU-Sanktionen und Osterweiterung der NATO? Wie nehmen Russland und die russischen Medien die Europäische Union und das Verhältnis des eigenen Landes zur EU wahr?

Diese und weitere Fragen wollen wir gemeinsam mit Ihnen diskutieren, um Russland, das Winston Churchill als "ein Rätsel, gehüllt in ein Mysterium, innerhalb eines Geheimnisses", auffasste, ein Stück näher zu kommen.



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Termin

Donnerstag, 23.11.17
18:00-20:00 Uhr

Teilnahmepauschale
keine

Veranstaltungsort

NH Hotel, Zerbster Str. 29
06844 Dessau

Ansprechpartner_in

Robert Hübner

Kontaktanschrift

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de



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