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LOCATION:Friedenstraße 12 12489 Berlin
SUMMARY:Jung\, ostdeutsch – und jetzt? Was bedeutet es heute\, jung und o
 stdeutsch zu sein
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DESCRIPTION:Wie kann die DDR\, obwohl man nach 1990 geboren wurde\, noch so
  viel vom Leben beeinflussen? Viele junge Menschen in Ostdeutschland erleb
 en „Ostdeutsch sein“ als etwas Geerbtes – aus Familiengeschichten\, 
 Prägungen und Zuschreibungen. Und sie stehen vor der Aufgabe\, dieses Erb
 e mit eigener Identität zu füllen: im Alltag\, im Beruf\, in der Politik
  und in ihrem Blick auf das vereinte Deutschland.<br><br>Dieses „Ostdeut
 sch sein“ mit eigener Identität zu füllen\, ist schwer\, wenn Abwertun
 g mitschwingt – und wenn nicht nur junge Menschen selbst\, sondern auch 
 ihre Eltern\, ihre Familien und ihre Leistungen immer wieder als „zweite
  Reihe“ behandelt werden. Denn oft wird ein westdeutsches „Normal“ v
 orgelebt\, an dem ostdeutsche Erfahrungen gemessen werden – mit der Folg
 e\, dass Anerkennung\, Sichtbarkeit und Selbstverständlichkeit fehlen. Gl
 eichzeitig gibt es kaum eine positiv besetzte öffentliche Erzählung davo
 n\, was „ostdeutsch“ heute heißen kann. Oft erscheint Ostdeutschsein 
 entweder als geschichtsverklärende Verherrlichung der DDR – oder es fin
 det vor allem im Privaten statt\, in Familien\, Freundeskreisen und im dig
 italen Raum. Dazu kommt: Der Anteil junger Menschen in Ostdeutschland sink
 t\, und Treffpunkte im echten Leben – jenseits der virtuellen Welt – v
 erschwinden. Wo Anerkennung\, Sichtbarkeit und faire Chancen fehlen\, ents
 teht eine Leerstelle – und um diese Leerstelle wird politisch gekämpft.
  <br><br>Die Unzufriedenheit und Abwertungen werden von rechten Kreisen ge
 nutzt und instrumentalisiert. Sie deuten „ostdeutsch sein“ um zu einem
  völkischen und antidemokratischen\, aber für viele junge Menschen ident
 itätsstiftenden Begriff. Ostdeutsch und rechts werden der Erzählung der 
 Rechten folgend zu einer Einheit mit realen Gefahren für junge Menschen\,
  die sich in Ostdeutschland für die Grund- und Menschenrechte einsetzen. 
 Sie werden zur Zielscheibe von körperlicher und verbaler Gewalt und virtu
 eller Hetze. <br><br>Junge progressive Demokrat:innen müssen sich also fr
 agen\, was es heute bedeutet\, jung und ostdeutsch zu sein. Wie können Si
 e ein positives Bild von Ostdeutschland entwickeln? Wie können wir den Zu
 sammenhalt in Vielfalt in Ostdeutschland festigen? Wie können wir bei jun
 gen Menschen in Ostdeutschland das Selbstvertrauen aufbauen und zugleich e
 ine demokratische Identität stärken? Wie können progressive Demokrat:in
 nen einen glaubwürdigen Zugang zu ostdeutscher Identität\, Erfahrung und
  Gegenwart finden? <br><br>Darüber sprechen mit Ihnen und Euch <b>Sara R
 üdiger</b>\, Kandidatin der SPD zur Abgeordnetenhauswahl im Wahlkreis 6\,
  und <b>Jakob Springfeld</b>\, Autor und Aktivist gegen rechts. Moderation
 : <b>Oliver Igel</b>\, Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick. Bitte 
 melden Sie sich hier für die Diskussion an. <br><br>Gefördert durch die 
 Landeszentrale für politische Bildung Berlin<br><br><b>Hinweis: Personen\
 , die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören\, der rechtse
 xtremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit oder währ
 end der Veranstaltung durch rassistische\, nationalistische\, antisemitisc
 he oder sonstige menschenverachtende Äußerungen\, Verhaltensweisen oder 
 Störungen in Erscheinung getreten sind\, sind von der Veranstaltung ausge
 schlossen. Gegebenenfalls werden wir von unserem Hausrecht Gebrauch machen
 .</b>
ORGANIZER;CN=Dr. Christian Testorf:mailto:Christian.Testorf@fes.de
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