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SUMMARY:Migration verstehen: Inhaftnahme: Ein Mittel zur Steuerung von Migr
 ation?
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DESCRIPTION:Im Zuge der Umsetzung der Europäischen Asylreform (GEAS) in na
 tionales Recht hat das Bundeskabinett Anfang September neue umfangreiche M
 öglichkeiten der Bewegungseinschränkung von Asylsuchenden beschlossen. L
 aut den Gesetzesentwürfen sollen z.B. sog. Sekundärmigrationszentren ent
 stehen\, in denen Menschen untergebracht werden\, die bereits in einem and
 eren EU-Staat Schutz erhalten haben\, um sie von dort aus leichter rückf
 ühren zu können. Außerdem sieht der Koalitionsvertrag die Einrichtung v
 on bundesweit betriebenen Ausreisezentren vor\, in denen Ausreisepflichtig
 e zentral untergebracht werden. Mit Blick auf die Bedingungen für Betroff
 ene ist zudem vorgesehen\, den bislang verpflichtend gewährten Rechtsbeis
 tand vor Abschiebungen abzuschaffen sowie die Leistungen für Ausreisepfli
 chtige abzusenken. Der zuständige Minister begründet dieses Vorhaben mit
  mehr Sicherheit\, Verantwortung und Verlässlichkeit in der Asylpolitik. 
 Kritiker_innen bemängeln hingegen\, dass die Gesetzentwürfe menschenrech
 tliche Spielräume der EU-Vorgaben nicht nutzen\, stellenweise sogar recht
 swidrig sind. <br><br>Diese aktuellen Diskussionen rücken die grundsätzl
 iche Frage in den Mittelpunkt\, inwiefern Inhaftnahme als Mittel zur Steue
 rung von Migration legitim und wirksam ist. Doch handelt es sich bei den b
 estehenden und geplanten Regelungen überhaupt um Haft im rechtlichen Sinn
 e? Da Freiheitsentzug einen schweren Eingriff in die Grundrechte darstellt
  und nur das letzte Mittel sein darf: Gibt es humanere Alternativen dazu? 
 Wie gehen andere Staaten mit diesen Fragen um? <br>Gemeinsam mit unseren R
 eferent_innen beleuchten wir die komplexen Zusammenhänge und bieten Raum 
 für einen offenen Dialog. <br>Die Veranstaltung steht im Zusammenhang mit
  der Verleihung des Menschenrechtspreises der Friedrich-Ebert-Stiftung 202
 5 an die International Detention Coalition\, die sich weltweit für Mensch
 en einsetzt\, die von Migrationshaft betroffen sind.<br><br><b>Programm</b
 ><br><br><b>19:00 Uhr</b> | Begrüßung & Einleitung<br><b>Annette Schlich
 t</b>\, Friedrich-Ebert-Stiftung<br><br><b>19:05 Uhr</b> | Impulsvortrag<b
 r><b>Prof. Dr. Nora Markard</b>\, Universität Münster\, Lehrstuhl für I
 nternationales Öffentliches Recht und Internationalen Menschenrechtsschut
 z<br><br><b>Kommentare</b><br><br><b>Sebastian Fiedler</b>\, Mitglied des 
 Deutschen Bundestages\, Sprecher der Arbeitsgruppe Inneres der SPD-Bundest
 agsfraktion<br><b>Carolina Gottardo</b>\, Geschäftsführerin Internationa
 l Detention Coalition<br><b>Stefan Keßler</b>\, Jesuiten-Flüchtlingsdien
 st Deutschland\, Direktor<br><br><b>19:35 Uhr</b> | Paneldiskussion & Frag
 erunde<br><br>Moderation: <b>Felix Eikenberg</b>\, Friedrich-Ebert-Stiftun
 g<br><br><b>20:20 Uhr</b> | Abschluss<br><br><b>Joana Marta Sommer</b>\, F
 riedrich-Ebert-Stiftung<br><br><b>Hinweis</b>: Die Veranstaltung wird simu
 ltan Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch verdolmetscht.<br><br>Fragen? Schre
 iben Sie uns.<br>Per E-Mail an: manuel.urschel@fes.de<br><br>Veranstaltung
 sort: <b>Zoom</b><br><br>Online-Veranstaltung: Bitte melden Sie sich für 
 diese Veranstaltung an. Den Link erhalten Sie dann einen Tag vor der Veran
 staltung
ORGANIZER;CN=Felix Eikenberg:mailto:Felix.Eikenberg@fes.de
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