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SUMMARY:Zwischen Staatsräson und Menschenrechten – wie positioniert sich
  Deutschland im Nahostkonflikt?
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DESCRIPTION:Der Krieg im Gazastreifen hält an – und mit ihm die Debatte 
 über Deutschlands außenpolitische Rolle. Nach dem Terrorangriff der Hama
 s am 7. Oktober 2023 folgte eine umfassende militärische Offensive Israel
 s. Seitdem sind weite Teile des Gazastreifens zerstört\, die humanitäre 
 Lage ist katastrophal\, tausende Menschen wurden getötet oder verletzt. B
 erichte internationaler Beobachter_innen machen auf die gravierenden human
 itären Folgen aufmerksam und fordern ein Ende der Eskalation.<br><br>Die 
 Bundesregierung hat sich bislang mit öffentlicher Kritik an der israelisc
 hen Regierung weitgehend zurückgehalten und verweist dabei regelmäßig a
 uf die besondere historische Verantwortung Deutschlands gegenüber dem Sta
 at Israel. Diese Haltung wird jedoch zunehmend kritisch gesehen – nicht 
 nur in Teilen der deutschen Öffentlichkeit\, sondern auch international. 
 Besonders in Ländern des Globalen Südens\, etwa in Südafrika oder Jorda
 nien\, stößt die deutsche Position auf Unverständnis.<br><br>Welche Aus
 wirkungen hat die außenpolitische Linie auf Deutschlands Ansehen\, Glaubw
 ürdigkeit und langfristige Interessen? Welche Folgen sind im Kontext von 
 internationaler Diplomatie und Entwicklungszusammenarbeit spürbar? Und we
 lche Rolle sollte Deutschland künftig im Umgang mit dem Nahostkonflikt sp
 ielen?<br><br>Die Veranstaltung nimmt diese Fragen zum Anlass\, um über G
 rundsatzfragen deutscher Nahostpolitik zu diskutieren – offen\, reflekti
 ert und mit Blick auf mögliche politische Kurskorrekturen im nationalen w
 ie europäischen Rahmen.<br><br>Bildnachweis: picture alliance / CHROMORAN
 GE /<br>Christian Ohde
ORGANIZER;CN=Florian Koch:mailto:florian.koch@fes.de
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