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LOCATION:Eifflerstraße 43 22769 Hamburg
SUMMARY:DenkArt - Verteilungsgerechtigkeit
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DESCRIPTION:Warum spricht eigentlich niemand über die zunehmende Vermögen
 skonzentration in Deutschland? <br><br>Die Vermögensungleichheit ist in D
 eutschland stark gestiegen. Geschätzt wird\, dass den obersten 10 Prozent
  der deutschen Haushalte mittlerweile über 60 Prozent des Gesamtvermögen
 s gehört. Den unteren 40-50 Prozent gehört im Vergleich nur sehr wenig b
 zw. gar kein Vermögen oder Schulden. Gleichzeitig gibt es seit der Ausset
 zung der Vermögenssteuer 1997 keine vom Staat erhobenen statistischen Dat
 en zu Vermögensverteilung bzw. -konzentration. Die Ungleichheit ist nicht
  nur bei uns stark gestiegen\, sie ist ein globales Problem. Ein Grund fü
 r diese Ungleichheit sind die niedrigen effektiven Steuersätze für Milli
 ardäre sowie aggressive Steuervermeidung durch Überreiche. Diese Steueru
 ngerechtigkeit untergräbt die Fairness der Steuersysteme. Denn Steuergere
 chtigkeit ist Grundlage der Demokratie. Hinzu kommt\, dass ökonomischer R
 eichtum politische Macht generiert und damit das essentielle Gleichheitspr
 inzip in einer Demokratie in Frage stellt. Darüber hinaus ist der Lebenss
 til von sehr reichen Menschen massiv klimaschädlich. Was sind also Mittel
  und Lösungen zur Bekämpfung von Ungleichheit und Vermögenskonzentratio
 n? Was wäre überhaupt eine finanzielle Obergrenze für Reichtum? Ein Kor
 rektur-Ansatz kommt dazu beispielsweise von den G20 Staaten: Sie wollen zw
 ei Prozent Mindeststeuer für Vermögen der 3000 Milliardäre der Welt fes
 tsetzen. Und das unabhängig vom steuerlichen Wohnsitz\, um den Wettlauf z
 wischen Ländern um den niedrigsten Steuersatz – Stichwort Steueroasen 
 – zu beenden. Auch progressivere Steuern wie die auf hohe Erbschaften\, 
 Vermögensabgabe für einen Klimafonds\, Steuern bei Kapitalflüssen oder 
 eine faire Einkommenssteuer können Schalthebel hin zu einer gerechteren V
 ermögensverteilung sein. <br>Über eine ökonomisch und ökologisch gerec
 hte sowie solidarische Finanzierung einer neuen Wirtschafts- und Gesellsch
 aftsordnung wollen wir diskutieren mit: Tim Klüssendorf (MdB) (angefragt)
 \, Julia Jirmann (Netzwerk Steuergerechtigkeit) und Helge Schmidt (Theater
 regisseur). Moderiert von Katharina Heckendorf (Journalistin und Moderator
 in).
ORGANIZER;CN=Ilona Menneking:mailto:ilona.menneking@fes.de
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