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LOCATION:Am Tivoli 3 99867 Gotha
SUMMARY:„Gegen das Vergessen: Zur Geschichte des Jüdischen Antifaschisti
 schen Komitees (JAK)“
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DESCRIPTION:Vortrag und Gespräch mit: Dr. Wladislaw Hedeler<br><br>In Amer
 ika\, England und Palästina sind während und im Ergebnis der Reisen von 
 Leitungsmitgliedern des Ende 1941 in der Sowjetunion ins Leben gerufenen J
 üdischen Antifaschistischen Komitees (JAK) Hunderte Hilfskomitees für di
 e Hilfe für die Sowjetunion in der Kriegszeit gegründet worden. Ca. 45 M
 illionen US-Dollar wurden im Westen für die Rote Armee gesammelt. Das JAK
  mit Sitz in Moskau entwickelte sich zu einem lebendigen jüdischen Treffp
 unkt und Zentrum des Kampfes gegen eine zunehmende Toleranz des Antisemiti
 smus\, weiß Arno Lustiger\, Verfasser des „Rotbuch. Stalin und die Jude
 n“ zu berichten. Dr. Wladislaw Hedeler zeichnet im Vortrag die Entstehun
 gs- und Wirkungsgeschichte des JAK sowie die Schicksale seiner Führungsmi
 tglieder nach. <br><br>Als die Sowjetunion 1947 für die Teilung Palästin
 as stimmte\, begrüßten die sowjetischen Juden begeistert die Gründung d
 es von der Sowjetunion sofort anerkannten jüdischen Staates. Eigenständi
 ge\, von der Generallinie abweichende Meinungen wurden in der UdSSR nicht 
 geduldet. Aus sowjetischen Propagandisten wurden bürgerliche Nationaliste
 n\, angebliche Agenten des amerikanischen Imperialismus. Am 8. Mai 1952\, 
 die 15 Angeklagten saßen schon lange in Haft\, begann in Moskau der Gehei
 mprozess gegen die Mitglieder des JAK. Bis auf Lina Stern und den in der U
 -Haft verstorbenen Solomon Bregman wurden alle Angeklagten zur Höchststra
 fe verurteilt.<br><br>Dr. Wladislaw Hedeler (Berlin) ist als Publizist\, 
 Übersetzer und Historiker tätig. Seine Forschungsschwerpunkte sind die G
 eschichte der Komintern und des sowjetischen Gulag-Systems. Für die Reihe
  Biografische Miniaturen des Berliner Karl Dietz Verlages verfasste er Ski
 zzen über Leben und Werk von Wladimir Lenin\, Julius Martow und Josif Sta
 lin.  <br><br>Es laden ein: Die Friedrich-Ebert-Stiftung\, Landesbüro Th
 üringen\, in Zusammenarbeit mit Arbeit und Leben Thüringen\, Bildung ver
 eint e.V.\, KommPottPora e.V.\, Verein für Stadtgeschichte Gotha e.V.
ORGANIZER;CN=Mirko Hempel:mailto:info.erfurt@fes.de
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