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LOCATION:Hiroshimastr. 17 10785 Berlin
SUMMARY:Lateinamerika und Deutschland: Partner für Umweltgerechtigkeit?
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DESCRIPTION:Die Folgen der Klimakrise sind weltweit sehr ungleich verteilt.
  Oft leiden die Regionen am meisten\, die am wenigsten zur Klimaerwärmung
  beigetragen haben. So auch Lateinamerika\, das unverhältnismäßig stark
  von Klimaschäden betroffen ist. Hurrikans und Überschwemmungen hinterla
 ssen in zentralamerikanischen Ländern starke Schäden. Dürren und Bränd
 e strapazieren jährlich den Cono Sur. Auch der Abbau von Rohstoffen für 
 den Export führt zu Umweltzerstörung\, Vertreibung und sozialen Probleme
 n. <br><br>Progressive Regierungen streben zwar eine sozial-ökologische T
 ransformation der Wirtschaft und den Ausbau erneuerbarer Energien an\, um 
 Wertschöpfung und Wohlstand in ihren Ländern zu schaffen\, stehen mit ih
 ren Reformbemühungen aber angesichts fehlender Mehrheiten und knapper Res
 sourcen vor großen politischen und finanziellen Herausforderungen.<br><br
 >Deutschland wiederum trägt als Industrieland maßgeblich zum Ausstoß vo
 n Treibhausgasen und damit zur Verschärfung der Klimakrise bei. Um seinen
  internationalen Verpflichtungen zu Emissionssenkungen nachzukommen und an
 gesichts von Ukraine-Krieg und Energiekrise\, treibt auch Deutschland die 
 sozial-ökologische Transformation und Energiewende verstärkt voran. Die 
 Regierung sucht nach Partnern für die Umstellung von fossilen auf regener
 ative Energieträger wie beispielsweise Wasserstoff und braucht Rohstoffe 
 wie Lithium und Kupfer für den Ausbau von E-Mobilität.<br><br>•Wie sor
 gt die sozial-ökologische Transformation für mehr Gerechtigkeit? Was mus
 s sich ändern? Welche Zielgruppen müssen erreicht werden? <br>•Welche 
 Verantwortung tragen Deutschland und die EU für Klima- und Umweltschäden
  in Lateinamerika?<br>•Wie sieht eine gerechte Finanzierung von Klimasch
 utz und der Bekämpfung von Klimaschäden in Lateinamerika aus?<br>•Wo g
 ibt es Zielkonflikte und wie können diese überwunden werden?<br><br>Dies
 e und andere Fragen möchten wir mit den folgenden Gästen diskutieren:<br
 ><br>•Maximiliano Proaño Ugalde\, Staatssekretär Umweltministerium\, C
 hile<br>•Adis Ahmetovic\, MdB <br>•Carolina Álvarez Vergnani\, Umwelt
 - und Klimaexpertin\, Costa Rica <br><br>Moderation: Anne-Katrin Mellmann\
 , Brot für die Welt <br>Begrüßung: Valeska Hesse\, Leiterin des Referat
 s Lateinamerika und Karibik\, Friedrich-Ebert-Stiftung<br>Abschluss: Julia
  Scherf\, Leiterin des Referats Lateinamerika\, Heinrich-Böll-Stiftung<br
 ><br>Eine Zusammenarbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung mit der Arbeitsgemei
 nschaft Deutsche Lateinamerikaforschung (ADLAF) und der Heinrich-Böll-Sti
 ftung. Die Veranstaltung wird simultan Deutsch <> Spanisch gedolmetscht un
 d findet in Präsenz im Rahmen der ADLAF-Tagung 2023 statt.
ORGANIZER;CN=Carola Schönberg:mailto:info.lak@fes.de
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