FES in Zeiten von Corona

Liebe Gäste der Friedrich-Ebert-Stiftung,

mit Bedauern müssen wir den direkten Austausch mit Ihnen vorübergehend einstellen. Der Gefahr, die von der Corona-Pandemie ausgeht, muss verantwortungsvoll begegnet werden. Um Ihre und unsere Gesundheit zu schützen, bleiben unsere Gebäude daher bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Wir haben zudem alle bis zum 31. August geplanten Präsenzveranstaltungen abgesagt. Wir bitten alle, die sich bereits zu Veranstaltungen angemeldet hatten, um Verständnis.

Da unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nun von zu Hause aus arbeiten, kann es zudem vorkommen, dass Ihre Anfragen verzögert beantwortet werden. Doch unsere gesellschaftlichen Debatten und Diskurse gehen weiter. Mit unseren vielfältigen digitalen Angeboten geben wir Antworten auf die neuen, drängenden Fragen. Wir laden Sie herzlich ein, bei uns online zu flanieren.

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Mittwoch, 08.07.20 - online

Afghanistan zwischen Covid-19 und der Hoffnung auf Frieden

Veranstaltungsnummer: 248769

In Afghanistan herrscht mit nur kurzen Unterbrechungen seit rund 40 Jahren Krieg. Allein 2019 wurden in diesem Krieg 10.000 Menschen getötet oder verwundet. Zuletzt im Februar diesen Jahres gab es jedoch wieder Hoffnung auf Frieden, als die USA mit den Taliban ein historisches Abkommen schlossen, das einen Weg aus der Gewaltspirale weisen soll. Dann aber brach die Corona-Pandemie aus und belastet das Land zusätzlich. Mittlerweile zählt Afghanistan offiziell über 22.000 Infizierte mit einer hohen vermuteten Dunkelziffer. Das fragile Gesundheitssystem und eine nur bedingt handlungs- und zahlungsfähige Regierung haben dem Virus nicht viel entgegenzusetzen. so Magdalena Kirchner von der FES Afghanistan.

Bringt die Pandemie die afghanischen Konfliktparteien an einen Tisch oder bedroht diese neue Krise den fragilen Friedensprozess? Wie sieht der Alltag in Afghanistan angesichts der Pandemie, aber auch mit Blick auf einen angespannten Arbeitsmarkt und der dauerhaft hohen Gefahr von Gewalt aus? Was bedeutet der geplante Truppenabzug der US-Streitkräfte für die deutsche Afghanistan-Politik sowie für die Stabilität in Afghanistan?

Über diese und weitere Fragen diskutieren wir mit:
Aydan Özoguz, MdB für den Wahlkreis Hamburg-Wandsbek, die sich als Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Bundestags besonders für eine Verbesserung der Situation in Afghanistan einsetzt sowie mit
Dr. Magdalena Kirchner, Leiterin des Afghanistan-Projekts der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kabul.

POLITIK AM MITTAG digital
Afghanistan zwischen Covid19 und der Hoffnung auf Frieden
8. Juli 2020, 12:30 bis ca. 13:45 Uhr
online auf der Plattform Zoom
Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

Sie sind herzlich zu dieser online-Diskussion eingeladen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist jedoch erforderlich, entweder per Mail an hamburg@fes.de oder direkt auf dieser Seite. Angemeldete Teilnehmer_innen erhalten von uns am 7.7. per Mail die Zugangsdaten zu der online-Diskussion sowie technische und Datenschutzhinweise.



Termin

Mittwoch, 08.07.20
12:30 bis 14:00 Uhr

Teilnahmepauschale
keine

Veranstaltungsort

online



Ansprechpartner_in

Dr. Dietmar Molthagen

Kontaktanschrift
Julius-Leber-Forum
Schauenburgerstraße 49
20095 Hamburg
Tel. 040-325874-0



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