FES in Zeiten von Corona

Liebe Gäste der Friedrich-Ebert-Stiftung,

mit Bedauern müssen wir den direkten Austausch mit Ihnen vorübergehend einstellen. Der Gefahr, die von der Corona-Pandemie ausgeht, muss verantwortungsvoll begegnet werden. Um Ihre und unsere Gesundheit zu schützen, bleiben unsere Gebäude daher bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Wir haben zudem alle bis zum 31. August geplanten Präsenzveranstaltungen abgesagt. Wir bitten alle, die sich bereits zu Veranstaltungen angemeldet hatten, um Verständnis.

Da unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nun von zu Hause aus arbeiten, kann es zudem vorkommen, dass Ihre Anfragen verzögert beantwortet werden. Doch unsere gesellschaftlichen Debatten und Diskurse gehen weiter. Mit unseren vielfältigen digitalen Angeboten geben wir Antworten auf die neuen, drängenden Fragen. Wir laden Sie herzlich ein, bei uns online zu flanieren.

Ihre Friedrich-Ebert-Stiftung

 
Donnerstag, 02.07.20 - Online

Mindestens für alle das Gleiche? Wie kann ein Europäischer Mindestlohn funktionieren?

Veranstaltungsnummer: 248060

Grenzübergreifend in Europa zu arbeiten ist gelebte Realität, besonders in prekären Sektoren wie Landwirtschaft oder Pflege. Spätestens seitdem Erntehelfer_innen aus Osteuropa im Rahmen der Corona-Krise als systemrelevant eingestuft wurden und die Medien auf Grund der explodierenden Ansteckungszahlen über die Arbeitsbedingungen in Schlachthöfen berichteten, ist dies auch einer breiten Öffentlichkeit bewusst geworden. Was kann Europa solchen ausbeuterischen Systemen entgegen setzen? Würde ein europäischer Mindestlohn für mehr Gerechtigkeit sorgen? Anfang des Jahres hat die Europäische Kommission dazu einen Konsultationsauftrag mit den europäischen Sozialpartnern angestoßen, ein möglicher erster Schritt zu einem Gesetzgebungsverfahren. Doch wie kann da ein europaweites System funktionieren? Die Bandbreite der nationalen Mindestlöhne reicht von 1,87 Euro/Stunde in Bulgarien bis 12,38 Euro in Luxemburg (Deutschland liegt mit 9,35 Euro an siebter Stelle) und nicht einmal jedes Mitgliedsland hat einen nationalen Mindestlohn. Wir wollen dieses Instrument einer europäischen Sozialpolitik besser verstehen und kritisch diskutieren und laden Sie herzlich dazu ein.



Termin

Donnerstag, 02.07.20
18:00 bis 19:30 Uhr

Teilnahmepauschale
keine

Veranstaltungsort

Online



Ansprechpartner_in

Anja Dargatz

Kontaktanschrift
Fritz-Erler-Forum
Werastr. 24
70182 Stuttgart
Tel. 0711-24839440, Fax 0711-24839450
https://www.fes.de/de/fritz-erler-forum/



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