FES in Zeiten von Corona

Liebe Gäste der Friedrich-Ebert-Stiftung,

mit Bedauern müssen wir den direkten Austausch mit Ihnen vorübergehend einstellen. Der Gefahr, die von der Corona-Pandemie ausgeht, muss verantwortungsvoll begegnet werden. Um Ihre und unsere Gesundheit zu schützen, bleiben unsere Gebäude daher bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Wir haben zudem alle bis zum 31. August geplanten Präsenzveranstaltungen abgesagt. Wir bitten alle, die sich bereits zu Veranstaltungen angemeldet hatten, um Verständnis.

Da unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nun von zu Hause aus arbeiten, kann es zudem vorkommen, dass Ihre Anfragen verzögert beantwortet werden. Doch unsere gesellschaftlichen Debatten und Diskurse gehen weiter. Mit unseren vielfältigen digitalen Angeboten geben wir Antworten auf die neuen, drängenden Fragen. Wir laden Sie herzlich ein, bei uns online zu flanieren.

Ihre Friedrich-Ebert-Stiftung

freie Plätze
Donnerstag, 09.07.20 - Online

Pflege in der Kommune - Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten

Veranstaltungsnummer: 248022

Pflege und Betreuung sind Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Doch wie schaffen wir es eine gute und menschenwürdige Pflege vor Ort ohne Armutsrisiko sicherzustellen? Gerade in den Kommunen sind die Herausforderungen, vor denen unser Pflegesystem steht, am deutlichsten zu spüren. Die Zahl an Pflegebedürftigen wird in den kommenden Jahren weiter steigen. Ein Großteil von ihnen gibt jedoch an, im Alter nicht in ein Pflegeheim zu wollen. Angehörige können die ambulante Pflege ohne professionelle Hilfe kaum bewältigen. Gleichzeitig ist der Begriff des "Pflegenotstands" aufgrund des Personalmangels im Pflegebereich in aller Munde.
Ein Schritt zur Lösung der Probleme können Quartierskonzepte sein, die sozialräumlich, ganzheitlich, vernetzt und partizipativ den älteren Menschen mit seinen Bedürfnissen in den Mittelpunkt stellen und die Potenziale des Quartiers und der Nachbarschaft nutzen. Dabei fällt den Kommunen eine entscheidende Rolle zu, um die Voraussetzungen für diese Form des selbstbestimmten Wohnens zu schaffen. Es gilt in den Quartieren vor Ort Prozesse zu initiieren, zu moderieren und umzusetzen, die es ermöglichen, dass Menschen in ihren vertrauten Sozialräumen bleiben können und diese dafür altersgerecht umgestaltet werden.

Wie dies gelingen kann wollen wir mit Ihnen in unserem Web-Seminar diskutieren.

Referent: Michael Lucke
Michael Lucke (Jahrgang 1955) ist Diplom-Verwaltungswirt. Er war von 2006 bis 2014 Erster Bürgermeister in Tübingen und für die Bereiche Finanzen, Bürgerdienste, Familie, Schule, Sport und Soziales in Tübingen zuständig. Ehrenamtlich engagiert sich Lucke im Kreistag, als Vorsitzender des Kreisseniorenrats, im Vorstand der Alzheimer Gesellschaft, dem Verkehrsverein und diversen anderen Vereinen und Gremien.

Podium:
Sabine Wölfle MdL, Sprecherin für Sozialpolitik der SPD Landtagsfraktion
Frank Wößner, Pfarrer und Vorstandsvorsitzender der Samariterstiftung

Hinweis: Die Zahl der Teilnehmenden ist beschränkt.



Termin

Donnerstag, 09.07.20
18:30 bis 20:00 Uhr

Teilnahmepauschale
keine

Veranstaltungsort

Online



Ansprechpartner_in

Vinzenz Huzel

Kontaktanschrift
Fritz-Erler-Forum
Werastr. 24
70182 Stuttgart
Tel. 0711-24839440, Fax 0711-24839450
https://www.fes.de/de/fritz-erler-forum/



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