FES in Zeiten von Corona

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mit Bedauern müssen wir den direkten Austausch mit Ihnen vorübergehend einstellen. Der Gefahr, die von der Corona-Pandemie ausgeht, muss verantwortungsvoll begegnet werden. Um Ihre und unsere Gesundheit zu schützen, bleiben unsere Gebäude daher bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Wir haben zudem alle bis zum 31. August geplanten Präsenzveranstaltungen abgesagt. Wir bitten alle, die sich bereits zu Veranstaltungen angemeldet hatten, um Verständnis.

Da unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nun von zu Hause aus arbeiten, kann es zudem vorkommen, dass Ihre Anfragen verzögert beantwortet werden. Doch unsere gesellschaftlichen Debatten und Diskurse gehen weiter. Mit unseren vielfältigen digitalen Angeboten geben wir Antworten auf die neuen, drängenden Fragen. Wir laden Sie herzlich ein, bei uns online zu flanieren.

Ihre Friedrich-Ebert-Stiftung

 
Mittwoch, 10.06.20 - Online

Widerworte - Poesie als politischer Aktivismus

Veranstaltungsnummer: 247882

10. Juni 2020 um 18.30 Uhr via Zoom

"Widerworte - Poesie als politischer Aktivismus"

Eine von den Veranstaltern produzierte Veranstaltung mit Präsentationen, Lesungen, Gesprächen und Performances.
Diese ist unter dem Link www.poesiefestival.org am 10. Juni ab 18.30 Uhr digital zu besuchen.
Die Veranstaltung ist auf Englisch mit deutschen Untertiteln.

Eine Kooperation des Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung und des Haus für Poesie im Rahmen des poesiefestivals berlin digital

Gesellschaftskritik und Lyrik - das dies kein Widerspruch sein muss, zeigt unsere Veranstaltung sehr eindrucksvoll auf. Immer mehr Dichter_innen greifen in Prozesse politischer Aushandlung ein und entwerfen gesellschaftliche Utopien. Aber unter welchen Bedingungen kann poetischer Aktivismus gelingen und zu einem besseren Zusammenleben beitragen? Diese Frage geht die Moderatorin Sandra Hetzl mit unseren fünf internationalen Gästen der Veranstaltung nach:

Franck Leibovici (Frankreich) arbeitet mit dem International Criminal Court (ICC) in Den Haag daran, durch poetische Strategien das Repertoire von Tools zu erweitern, mit denen Beweise prozessiert werden können. Kadhem Khanyar gründete im Irak das Kollektiv "Kultur-Miliz" mit, das Poesieperformances an Orten von Gewalt und Terror durchführt. Antoine Cassar (Malta) verbreitet seit 2009 das Langgedicht "Passaport", das als Anti- und Ersatzpass dienen soll. Maud Vanhauwaert baute in Antwerpen einen "Toren van Babel" als offenen Begegnungsort für multilinguales Dichten und Diskutieren. Bernadette La Hengst hat als Musikerin und Theatermacherin in Deutschland an zahlreichen Projekten mit sozialpolitischem und utopischem Fokus mitgewirkt, u. a. im performativen Stadtprojekt "Modellfall Weißwasser oder das Maß aller Dinge"



Termin

Mittwoch, 10.06.20
18:30 bis 21:00 Uhr

Teilnahmepauschale
keine

Veranstaltungsort

Online



Ansprechpartner_in

Franziska Richter

Kontaktanschrift
Friedrich-Ebert-Stiftung
Forum Berlin
Hiroshimastraße 17
10785 Berlin
Fax 030-26935-9240



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