FES in Zeiten von Corona

Liebe Gäste der Friedrich-Ebert-Stiftung,

mit Bedauern müssen wir den direkten Austausch mit Ihnen vorübergehend einstellen. Der Gefahr, die von der Corona-Pandemie ausgeht, muss verantwortungsvoll begegnet werden. Um Ihre und unsere Gesundheit zu schützen, bleiben unsere Gebäude daher bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Wir haben zudem alle bis zum 31. August geplanten Präsenzveranstaltungen abgesagt. Wir bitten alle, die sich bereits zu Veranstaltungen angemeldet hatten, um Verständnis.

Da unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nun von zu Hause aus arbeiten, kann es zudem vorkommen, dass Ihre Anfragen verzögert beantwortet werden. Doch unsere gesellschaftlichen Debatten und Diskurse gehen weiter. Mit unseren vielfältigen digitalen Angeboten geben wir Antworten auf die neuen, drängenden Fragen. Wir laden Sie herzlich ein, bei uns online zu flanieren.

Ihre Friedrich-Ebert-Stiftung

freie Plätze
Freitag, 11.09.20 - Ruhr-UniversitätBochum

Equal Care - Geschlecht. Verantwortung. Sorge

Veranstaltungsnummer: 246801

In Zeiten der zunehmend weiblichen Erwerbsbeteiligung gilt Care-Arbeit überwiegend als weibliche Domäne. Das hebt auch der Zweite Gleichstellungsbericht der Bundesregierung hervor: Frauen verwenden durchschnittlich 52,4 Prozent mehr Zeit für nicht-entlohnte Care-Arbeit als Männer. Ein ähnliches Bild zeichnet sich auch in den professionalisierten und informell ausgeübten Care-Beschäftigungen ab, die überwiegend von Frauen ausgeübt werden. Sie alle vereint eine mangelnde gesamtgesellschaftliche Anerkennung, ausgedrückt in prekären Beschäftigungsverhältnissen oder einer familiären Doppelbelastung.

Die Tagung "Equal Care - Geschlecht. Verantwortung. Sorge" verfolgt einen multiperspektivischen und interdisziplinären Ansatz. Neben einer aktuellen Bestandsaufnahme der Care-Situation in der Privat- und Erwerbssphäre, soll eine gesamtgesellschaftliche Lösung im Umgang mit der Frage nach der Care-Verantwortlichkeit diskutiert werden. Ein anschließender Dialog zwischen verschiedenen gesellschaftlichen und politischen Akteur*innen beschließt die Tagung.

Das detailliertem Programm folgt.



Termin

Freitag, 11.09.20
09:00 bis 17:00 Uhr

Teilnahmepauschale
keine

Veranstaltungsort

Ruhr-Universität
Bochum



Ansprechpartner_in

Jeanette Rußbült

Kontaktanschrift
Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro NRW
Godesberger Allee 149
53175 Bonn
Tel. 0228-883-7202, Fax 0228-883-9208



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