FES in Zeiten von Corona

Liebe Gäste der Friedrich-Ebert-Stiftung,

mit Bedauern müssen wir den direkten Austausch mit Ihnen vorübergehend einstellen. Der Gefahr, die von der Corona-Pandemie ausgeht, muss verantwortungsvoll begegnet werden. Um Ihre und unsere Gesundheit zu schützen, bleiben unsere Gebäude daher bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Wir haben zudem alle bis zum 31. August geplanten Präsenzveranstaltungen abgesagt. Wir bitten alle, die sich bereits zu Veranstaltungen angemeldet hatten, um Verständnis.

Da unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nun von zu Hause aus arbeiten, kann es zudem vorkommen, dass Ihre Anfragen verzögert beantwortet werden. Doch unsere gesellschaftlichen Debatten und Diskurse gehen weiter. Mit unseren vielfältigen digitalen Angeboten geben wir Antworten auf die neuen, drängenden Fragen. Wir laden Sie herzlich ein, bei uns online zu flanieren.

Ihre Friedrich-Ebert-Stiftung

freie Plätze
Donnerstag, 09.07.20 - Online

Niedersachsen und die Energiewende: Wie weiter?

Veranstaltungsnummer: 245799

Die Energiewende ist im Hinblick auf den Klimaschutz und die verpflichtenden EU-Klimaziele ohne Alternative. Der damit verbundene Ausbau der erneuerbaren Energien ermöglicht Innovationen und neue Technologien und erbringt Wertschöpfung vor Ort. Die Windenergie ist eine vergleichsweise kostengünstige und etablierte Technologie und bildet damit das Kernstück der Energiewende im Stromsektor. Niedersachsen verfügt zur Erzeugung von Windstrom über sehr gute Potenziale, gleichzeitig ist der Ausbau der Windenergie in den letzten Jahren aber deutschlandweit ins Stocken geraten. Abstandsregelungen und Kritik örtlicher Bürgerinitiativen an der Errichtung von Windkraftanlagen, sowie zu wenig ausgewiesene Flächen führten zu drastischen Einbrüchen: So wurden 2019 in Niedersachsen lediglich 54 neue Anlagen in Betrieb genommen. Als Gründe für den Einbruch beim Ausbau der Windkraft gelten langwierige Genehmigungsverfahren, zu wenig ausgewiesene Flächen sowie viele Klagen von Bürgerinitiativen. Zudem kritisierte die Windenergie-Branche den vom Bund geplanten 1.000-Meter-Mindestabstand von neuen Windrädern zu Wohnhäusern. Im Mai einigte sich die Berliner Regierungskoalition darauf, den Bundesländern zu ermöglichen, die Abstände selbst festzulegen und zugleich den Förderdeckel bei Solaranlagen abzuschaffen. Ist nun der Weg frei für den massiven Ausbau der Windenergie bei uns im Norden? Welche Rolle wird Niedersachsen im künftigen Strommix der Bundesrepublik spielen und werden die Klimaziele in sozial verträglicher Art und Weise erreicht werden können? Wir freuen uns darauf, diese Fragen mit Matthias Miersch, MdB, und Claudia Kemfert vom DIW, Johannes Grabbe DGB Niedersachsen, Hannover zu diskutieren. Díe Veranstaltung wird moderiert von Cosima Schmitt Journalistin und ZEIT-Autorin, Berlin.



Termin

Donnerstag, 09.07.20
18:00 bis 20:00 Uhr

Teilnahmepauschale
keine

Veranstaltungsort

Online



Ansprechpartner_in

Stephan Meuser

Kontaktanschrift
Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Niedersachsen
Theaterstrasse 3
30159 Hannover
Tel. 0511-35770830 Fax. 0511-35770840



Bitte beachten Sie: Sobald Sie sich die Karte laden, werden Informationen darüber an Google übermittelt.

nach oben