freie Plätze
Freitag, 13.03.20 - Stuttgart

Feministische Ökonomie und Nachhaltigkeit: Wie kann Wirtschaft anders gedacht werden?

Veranstaltungsnummer: 244505

Wie kann Wirtschaft anders gedacht werden? Was steht im Zentrum unseres Wirtschaftens? Gewinnmaximierung und Wertschöpfung oder der Mensch und seine nachhaltige Existenz auf dieser Welt? Ist Wirtschaften ein Selbstzweck oder soll sie die Gesellschaft bestmöglich mit Dienstleistungen und Gütern versorgen? Verschiedene Richtungen fordern derzeit die (neo)-klassische Form des Wirtschaftens heraus: Wirtschaft soll allen Menschen dienen, Wirtschaft darf die Grundlage des menschlichen Lebens, die Natur, nicht aufzehren, Wirtschaft ist nicht geschlechtsneutral! Dies ist der Ausgangspunkt feministischer Ökonomie: Unbezahlte Sorge-Arbeit und Reproduktionsarbeit, dadurch resultierende höhere Armutsgefährdung, Gehaltsunterschiede von Frauen und Männern sind Ungerechtigkeiten, die nicht dem Individuum geschuldet sind, sondern dem System. Geht man diesen Schritt konsequent weiter, integriert man z.B. Sorge-Arbeit in die Berechnung von Produktivität, ist dies nicht nur ein Beitrag zu einer geschlechtergerechten Wirtschaft - es ist eine alternative und humanere Vision von Wirtschaft, von der die Gesellschaft profitiert. Wir wollen die Ideen und Ansätze feministischer Ökonomie an konkreten Beispiel betrachten und verstehen, wie sie zu einer anderen, gerechteren Form des Wirtschaftens beitragen kann. Was nutzen uns die Ansätze vor Ort, wie können wir sie mitgestalten?



Termin

Freitag, 13.03.20
14:00 bis 20:30 Uhr

Teilnahmepauschale
keine

Veranstaltungsort

Börsenstraße 4
70174 Stuttgart



Ansprechpartner_in

Anja Dargatz

Kontaktanschrift
Fritz-Erler-Forum
Werastr. 24
70182 Stuttgart
Tel. 0711-24839440, Fax 0711-24839450
https://www.fes.de/de/fritz-erler-forum/



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