freie Plätze
Mittwoch, 18.09.19 - Köln

Integration in Deutschland - Tatsache oder Wunsch?

Veranstaltungsnummer: 239385

Mit dem Satz "Lasst uns eine Brücke zwischen den Kulturen bauen." Eröffnen Abdul Abbasi und Allaa Faham ihr Buch "Eingedeutscht - Die schräge Geschichte unserer Integration". Die zwei jungen Syrer, die vor dem Bürgerkrieg in Syrien nach Deutschland geflohen sind und hier erfolgreich studieren, berichten darin von ihrem Ankommen in Deutschland, von ihren anfänglichen Ängsten, von gegenseitigen Vorurteilen und Herausforderungen, aber auch von sehr positiven Erfahrungen und ihrem Engagement, ihr Leben in der deutschen Gesellschaft neu zu gestalten. Um ihre Erfahrungen mit anderen zu teilen, gründen die beiden einen eigenen Youtube-Kanal, in dem sie in witzigen Sketchen Stereotype und Vorurteile beider Nationen karikieren und damit für gegenseitiges Verständnis werben.

Im Rahmen der Veranstaltung wird Abdul Abbasi aus seinem Buch lesen sowie einige seiner Videos zeigen. Im Anschluss wollen wir mit ihm und Dr. Lale Akgün über die Bedingungen unserer Einwanderungsgesellschaft sprechen. Welche unterschiedlichen Werte liegen der deutschen und der syrischen Gesellschaft zugrunde oder sind diese gar nicht so unterschiedlich? Wie steht es um die Integration in Deutschland und wer trägt für eine erfolgreiche Integration die größte Verantwortung: die deutsche Mehrheitsgesellschaft oder die Migrant_innen? Ist der Begriff der Integration, also die Anpassung der Minderheit an die Mehrheit, überhaupt noch zeitgemäß oder sollte man in diesem Zusammenhang über das Konzept der Inklusion nachdenken?

Sie sind herzlich eingeladen teilzunehmen und mitzudiskutieren.



Termin

Mittwoch, 18.09.19
18:00 bis 21:00 Uhr

Teilnahmepauschale
keine

Veranstaltungsort

Rolandstr. 61
50677 Köln



Ansprechpartner_in

Henriette Kiefer

Kontaktanschrift
Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro NRW
Godesberger Allee 149
53175 Bonn
Tel. 0228-883-7202, Fax 0228-883-9208



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