ausgebucht
Samstag, 24.08.19 - Hamburg

Zwangsarbeit in Hamburg

Veranstaltungsnummer: 238615

In den Jahren 1939 bis 1945 leisteten bis zu 500.000 ausländische Frauen, Männer und Kinder Zwangsarbeit in der Hamburger Kriegswirtschaft. Sie arbeiteten in rund 1.000 Hamburger Betrieben, außerdem auf Bauernhöfen, in Handwerksbetrieben und auch in Privathaushalten. Die meisten Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter stammten aus Osteuropa, viele waren noch Kinder oder Jugendliche. Untergebracht waren sie in über tausend Lagern, verstreut über das gesamte Hamburger Stadtgebiet.
Um die Opfer zu würdigen und an diese Dimension des NS-Unrechts zu erinnern, laden der Verein ¿Gegen Vergessen ¿ Für Demokratie¿ und die Friedrich-Ebert-Stiftung zu einer Exkursion ein. Zu-gleich werden wir danach fragen, welche Rolle die Erinnerung an Zwangsarbeit im Gedenken an die NS-Zeit spielt und welche Faktoren unsere Erinnerungskultur daran prägen. Es werden fünf Erinnerungsorte besucht und vor Ort über Zwangsarbeit in Hamburg informiert und diskutiert.



Termin

Samstag, 24.08.19
10:00 bis 18:00 Uhr

Teilnahmepauschale
10,00 Euro

Veranstaltungsort

Theodor-Heuß-Platz 12
20354 Hamburg



Ansprechpartner_in

Dr. Dietmar Molthagen

Kontaktanschrift
Julius-Leber-Forum
Rathausmarkt 5
20095 Hamburg
Tel. 040-325874-0



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