freie Plätze
Freitag, 27.07.18 - Hamburg (19.30 Uhr - Kukuun - Klubhaus St. Pauli)

Immer battlen? Rap und Gesellschaft

Veranstaltungsnummer: 228133

Spätestens seit der Verleihung des Echo-Awards an Kollegah und Farid Bang ist klar, dass die Rap-Musik in Deutschland in Teilen problematisch ist. Homophobe, sexistische und antisemitische Texte, Gewaltverherrlichung, Frauenverachtung und Relativierung des Holocaust: Die Liste der Vorwürfe an den Rap ist lang. Und die „187 Strassenbande“ gerät auf St. Pauli ständig mit dem Gesetz in Konflikt. Gleichzeitig ist Rap die Sprache der Jugend. Rapper sind Vorbilder und Idole.

Wird den Jugendlichen da vorgelebt, dass nur ein Gangster es schaffen kann? Ist der Rap wirklich nur böse? Wie können wir Jugendlichen in der Gesellschaft Selbstbewusstsein vermitteln, ohne stumpfe Rollenbilder zu bedienen und andere auszugrenzen? Welche Verantwortung haben die Künstler*innen und die Medien, welche der Staat? Und wie kontrollieren wir das?

Darüber reden wir mit:
- Luis Balter, Rapper, Songwriter, Mitglied ‚Fünf Sterne deluxe‘
- Miriam Davoudvandi, Chefredakteurin splash.mag
- Martina Hannak, Vorsitzende der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien
- REDCHILD, Musiker, MC (Rapper), Rhythm and Poetry Coach

Moderation: Jamsin König, Friedrich-Ebert-Stiftung



Termin

Freitag, 27.07.18
19:30 Uhr

Teilnahmepauschale
keine

Veranstaltungsort

Spielbudenplatz 21-22
20359 Hamburg (19.30 Uhr - Kukuun - Klubhaus St. Pauli)



Ansprechpartner_in

Dr. Christian Testorf

Kontaktanschrift
Julius-Leber-Forum
Rathausmarkt 5
20095 Hamburg
Tel: 040 32 58 74 22



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