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Mittwoch, 10.06.20 18:30 bis Mittwoch, 10.06.20 21:00

Widerworte


Terminexport im ICS-Format

Poesie als politischer Aktivismus

Bild: Widerworte von Andrea Schmidt

Eine von den Veranstaltern produzierte Veranstaltung mit Präsentationen, Lesungen, Gesprächen und Performances.
Diese ist unter dem Link www.poesiefestival.org am 10. Juni ab 18.30 Uhr digital zu besuchen.
Die Veranstaltung ist auf Englisch mit deutschen Untertiteln.

Eine Kooperation des Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung und des Haus für Poesie im Rahmen des poesiefestivals berlin digital

Gesellschaftskritik und Lyrik - das dies kein Widerspruch sein muss, zeigt unsere Veranstaltung sehr eindrucksvoll auf. Immer mehr Dichter_innen greifen in Prozesse politischer Aushandlung ein und entwerfen gesellschaftliche Utopien. Aber unter welchen Bedingungen kann poetischer Aktivismus gelingen und zu einem besseren Zusammenleben beitragen? Diese Frage geht die Moderatorin Sandra Hetzl mit unseren fünf internationalen Gästen der Veranstaltung nach:

Franck Leibovici (Frankreich) arbeitet mit dem International Criminal Court (ICC) in Den Haag daran, durch poetische Strategien das Repertoire von Tools zu erweitern, mit denen Beweise prozessiert werden können.   Kadhem Khanyar gründete im Irak das Kollektiv "Kultur-Miliz" mit, das Poesieperformances an Orten von Gewalt und Terror durchführt.   Antoine Cassar (Malta) verbreitet seit 2009 das Langgedicht "Passaport", das als Anti- und Ersatzpass dienen soll.   Maud Vanhauwaert baute in Antwerpen einen "Toren van Babel" als offenen Begegnungsort für multilinguales Dichten und Diskutieren.   Bernadette La Hengst hat als Musikerin und Theatermacherin in Deutschland an zahlreichen Projekten mit sozialpolitischem und utopischem Fokus mitgewirkt, u. a. im performativen Stadtprojekt "Modellfall Weißwasser oder das Maß aller Dinge"

 

Arbeitseinheit: Forum Berlin

Mittwoch, 10.06.20 - Online

Widerworte - Poesie als politischer Aktivismus

Veranstaltungsnummer: 247882

10. Juni 2020 um 18.30 Uhr via Zoom

"Widerworte - Poesie als politischer Aktivismus"

Eine von den Veranstaltern produzierte Veranstaltung mit Präsentationen, Lesungen, Gesprächen und Performances.
Diese ist unter dem Link www.poesiefestival.org am 10. Juni ab 18.30 Uhr digital zu besuchen.
Die Veranstaltung ist auf Englisch mit deutschen Untertiteln.

Eine Kooperation des Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung und des Haus für Poesie im Rahmen des poesiefestivals berlin digital

Gesellschaftskritik und Lyrik - das dies kein Widerspruch sein muss, zeigt unsere Veranstaltung sehr eindrucksvoll auf. Immer mehr Dichter_innen greifen in Prozesse politischer Aushandlung ein und entwerfen gesellschaftliche Utopien. Aber unter welchen Bedingungen kann poetischer Aktivismus gelingen und zu einem besseren Zusammenleben beitragen? Diese Frage geht die Moderatorin Sandra Hetzl mit unseren fünf internationalen Gästen der Veranstaltung nach:

Franck Leibovici (Frankreich) arbeitet mit dem International Criminal Court (ICC) in Den Haag daran, durch poetische Strategien das Repertoire von Tools zu erweitern, mit denen Beweise prozessiert werden können. Kadhem Khanyar gründete im Irak das Kollektiv "Kultur-Miliz" mit, das Poesieperformances an Orten von Gewalt und Terror durchführt. Antoine Cassar (Malta) verbreitet seit 2009 das Langgedicht "Passaport", das als Anti- und Ersatzpass dienen soll. Maud Vanhauwaert baute in Antwerpen einen "Toren van Babel" als offenen Begegnungsort für multilinguales Dichten und Diskutieren. Bernadette La Hengst hat als Musikerin und Theatermacherin in Deutschland an zahlreichen Projekten mit sozialpolitischem und utopischem Fokus mitgewirkt, u. a. im performativen Stadtprojekt "Modellfall Weißwasser oder das Maß aller Dinge"



Termin

Mittwoch, 10.06.20
18:30 bis 21:00 Uhr

Teilnahmepauschale
keine

Veranstaltungsort

Online

Ansprechpartner_in

Franziska Richter

Kontaktanschrift

Friedrich-Ebert-Stiftung
Forum Berlin
Hiroshimastraße 17
10785 Berlin
Fax 030-26935-9240

  • Kontakt

    Ansprechpartner_in

    Katrin D. Dapp

    0228 883-7117
    Katrin.Dapp(at)fes.de

    Christoph Lahusen

    0228 883-7135
    Christoph.Lahusen(at)fes.de

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    • Medien und Netzpolitik bieten Raum gesellschaftlicher Selbstverständigung

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