Freitag, 27.11.20 10:45 bis Freitag, 27.11.20 18:00 - Berlin

7. Kulturpolitisches Fachforum "Kultur(Politik) als Aufruf!" Gestaltung gesellschaftlicher Räume und Erkundung von Zukunft


Terminexport im ICS-Format

Digitale Reihe der Friedrich-Ebert-Stiftung. Auftakt am 27. November 2020 von 10.45 bis 18.00 Uhr

Bild: von Paul Bieri

Die 7. Kulturpolitische Jahrestagung musste aufgrund der beginnenden Corona-Pandemie  von März dieses Jahres auf November verschoben werden. Aufgrund erneut stetig wachsender Infektionszahlen hat sich die FES nun entschieden, die Inhalte der geplanten Tagung in einer digitalen Veranstaltungsreihe zur Debatte anzubieten und Fachexpert_innen zur digitalen Vernetzung einzuladen.

Unser Auftakt findet am 27. November von 10.45 bis 18.00 Uhr mit drei digitalen Diskussionspaneln (Livestream und Zoom) statt.

Zum Programm sowie zum LIVESTREAM hier klicken.

  • Lab 1 (13.30 bis 15.15 Uhr findet nur in Zoom statt. Eine Anmeldung ist erforderlich an: forum.CY(at)fes.de
  • Lab 2 (15.45-17.45 Uhr findet im Zoom statt und wird hier gestreamt.

Die Welt scheint im Aufbruch und Aufruhr zu sein. Das Bedürfnis der Menschen ist groß, sich mit existenziellen Fragen auseinander zu setzen: Wie wollen wir leben? Welche Werte teilen und verteidigen wir? Wie stärken wir unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt? Zudem wird immer deutlicher: Die Corona-Pandemie hat die Probleme, die wir gerade besonders hart zu spüren bekommen, nicht erzeugt, sondern nur verstärkt. Die wachsende Ungleichheit in unserer Gesellschaft, die sehr prekären Arbeitsbedingungen für Kulturschaffende, Kulturvermitteler_innen und Journalist_innen, ein Rollback der Geschlechterverhältnisse oder den großen Nachholbedarf bei der Digitalisierung bei Institutionen - um nur einige hervorzuheben.

Die Corona-Pandemie hat den Kultur- und Kunstbereich besonders hart getroffen. Wir wollen daher in unserem Kulturpolitischen Fachforum fragen; Wie können wir Kunst, Kultur und kulturelle Räume noch besser als bisher stärken und schützen? Wie sind wir auf die 2. Corona-Welle vorbereitet, welche Lehren haben wir aus der 1. Welle gezogen?Wie wird die New-Normal-Kultur aussehen?

Kultur- und Medienschaffende spielen zudem eine große Rolle bei der Gestaltung gesellschaftlicher Räume und der Erkundung von Zukunft. Wie können beispielsweise Kunst und Kultur Begegnungsräume erschaffen, z.B. beim demokratischen Aushandeln der Balance zwischen Freiheit und Sicherheit? Welche Rolle spielen die Medien bei der Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts? Wie können sie einerseits „Haltung“ zeigen bzw. bestimmte Werte vermitteln und andererseits einen vielstimmigen Diskurs abbilden?

Im Rahmen dieses Labs werden Beiträge der Anthologie „Echoräume des Schocks. Wie uns die Corona-Zeit verändert. Reflexionen Kulturschaffender und Kreativer“ näher vorgestellt (Dietz-Verlag, herausgegeben für die Friedrich-Ebert-Stiftung).

Mehr Infos dazu hier:

https://www.fes.de/themenportal-geschichte-kultur-medien-netz/artikelseite/echoraeume-des-schocks

Arbeitseinheit: Forum Berlin | Medienpolitik

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    • Medien und Netzpolitik bieten Raum gesellschaftlicher Selbstverständigung

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    Katrin D. Dapp
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    Christoph Lahusen
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    Christoph.Lahusen(at)fes.de

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