Demokratie braucht Demokratinnen

Eine Publikation über Barrieren der politischen Kultur für Frauenkarrieren in Politik und Gewerkschaften - und Ansätze für ihre Veränderung.

Bild: von Dominik Ziller

Wer kennt sie nicht, die Bilder aus dem politischen Geschäft, auf denen es bis heute von männlichen Anzugträgern wimmelt. Mehr als 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts herrscht noch keine Geschlechtergerechtigkeit in der Politik. Zwar sind Frauen nicht mehr die Ausnahme, aber eben auch nicht die Regel. Dafür gibt es viele Gründe. Diese Studie schaut auf die politische Kultur und ihren Einfluss auf die gleichberechtigte Beteiligung von Frauen an der Politik.

Was sind Barrieren in der politischen Kultur für eine gleiche Beteiligung von Frauen und Männern? Welche Rolle spielen Organisationskulturen, Machtnetzwerke und Kommunikationsstile? Und welchen Einfluss haben die Gesellschaft, in die sich Politik einbettet, und dort vorherrschende Rollenbilder? Die vorliegende Studie möchte sich diesen Fragen nähern. Dafür schaut sie sich Landtagsfraktionen sowie Gewerkschaften in Ost- und Westdeutschland an. Die ersten Erkenntnisse der Studie sollen Impulse für die Debatte um mehr Geschlechtergerechtigkeit geben und die Diskussion mit ehren- und hauptamtlich Engagierten in Politik und Gewerkschaften um eine gerechte Repräsentation der Geschlechter in Parteien und Interessensvertretungen ergänzen und bereichern.

 

Ansprechpartnerin für die Studie:

Julia Bläsius

Referentin für Geschlechter- und Familienpolitik
 

030 26935-7313

Julia.Blaesius(at)fes.de

 

Hier können Sie die Studie als PDF herunterladen:

Haag, Hanna; Kollmorgen, Raj

Demokratie braucht Demokratinnen!

Barrieren der politischen Kultur für Frauenkarrieren in Politik und Gewerkschaften - und Ansätze für ihre Veränderung
Berlin, 2020

Publikation herunterladen (3,6 MB PDF-File)

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