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Zeitzeugingespräch "Man soll nicht vergessen"mit Penina Katsir, 26.-27.01.2023


Terminexport im ICS-Format

Anlässlich des Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus laden wir zu einem Zeitzeugin-Gespräch am 26. Januar 2023 ein. Im Anschluss an das Zeitzeugin-Gespräch findet am 26. und 27. Januar 2023 eine Schreibwerkstatt statt, an der 12-15 Schüler_innen teilnehmen können.

Bild: Penina Katsir von FES

Penina Katsir war fünf Jahre alt, als die Sowjetunion ihre Heimat in der Nord-Bukowina besetzte. Nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion fiel ihre Heimat in deutsche Hände. Angetrieben durch ukrainische Truppen wurden alle Juden in ein völlig überfülltes Ghetto gepfercht. Die Familie wurde aus der Stadt vertrieben und mit Eisenbahnwaggons an den Fluss Dnister deportiert, den sie samt ihren Habseligkeiten überqueren sollten. Angetrieben durch das ukrainische Militär ertrank die Mehrheit der Deportierten auf erbärmliche Weise, während die Familie von Frau Katsir einen Flößer fand, der sie übersetzte.  Auf der ukrainischen Seite kamen sie wieder in ein Ghetto, wo mehrere Familien in einem Raum leben mussten. Ohne Betten, Schränke und Tische hausten mehrere Familien auf dem Boden, wo sie sich nachts nur mit einem Teppich zudecken konnten. Extreme Kälte und unbeschreiblicher Hunger begleiteten sie zweieinhalb Jahre.

Frau Katsir erzählt über den täglichen Kampf ihrer Familie um das Überleben und die Grausamkeiten der Verfolgung. Sie möchte mit ihrer Geschichte auch auf den wachsenden Antisemitismus hinweisen.

Im Anschluss an die Veranstaltung findet eine Schreibwerkstatt statt.


Geeignet: ab 15 Jahren
Termin: Zeitzeugingespräch 26.01.2022/ Schreibwerkstatt 26.-27.01.2022

Anmeldung
jugend(at)fes.de

Fragen zum Programm
Ina Koopmann
Kontakt

 

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