Freitag, 11.09.20 09:30 bis Freitag, 11.09.20 16:00 - +++ONLINE+++

Online Tagung: Equal Care - Geschlecht. Verantwortung. Sorge


Terminexport im ICS-Format

Die Tagung "Equal Care - Geschlecht. Verantwortung. Sorge" verfolgt einen multiperspektivischen und interdisziplinären Ansatz. Neben einer aktuellen wissenschaftlichen Bestandsaufnahme der Care-Situation führt sie Akteur*innen aus verschiedenen wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Bereichen zu einem Dialog zusammen.

Bild: Header 3 1 Webseminar

Equal Care - Geschlecht. Verantwortung. Sorge

Kooperationsveranstaltung Friedrich-Ebert-Stiftung, Ruhr Universität Bochum, Ver.di
Freitag, 11.09.2020 | 9.30 - 16.00 Uhr

 

Begrüßung und Einführung in das Thema:

Prof. Dr. Katja Sabisch & Marie Jahoda (Center for International Gender Studies, Ruhr-Universität Bochum)

 

Referentinnen:

Prof. Dr. Ute Klammer
E
lternzeitreformen, Grundrente und Corona-Applaus: Zum Gender Care Gap und den Versuchen, ihn gesellschaftlich zu adressieren

Prof. Dr. Helma Lutz
Pflegearbeit im Sperrmodus. Care-Migration in Zeiten von Covid 19

Prof. Dr. Sylka Scholz
Caring Masculinities. Der mögliche Beitrag von Männern zum Wandel privater Fürsorgearrangements

Prof. Dr. Isolde Karle
Gendergesichtspunkte in der Sorge für die Seele


Podiumsdiskussion mit: 

Ute Klammer, Angelika Weigt-Blätgen, Franziska Giffey (angefragt), Sylvia Bühler

Moderation: Andrea Blome

 

Schon der Zweite Gleichstellungsbericht der Bundesregierung hebt hervor: Frauen verwenden durchschnittlich 52,4 Prozent mehr Zeit für nicht-entlohnte Care-Arbeit als Männer. Auch in Zeiten der zunehmend weiblichen Erwerbsbeteiligung ist Care-Arbeit eine weibliche Domäne. Ein ähnliches Bild zeichnet sich in den professionalisierten und informell ausgeübten Care-Beschäftigungen mariejahodacenter.rub.de/veranstaltung/online-tagung-equal-care-geschlechtverantwortung-und-sorge/ab, die überwiegend von Frauen ausgeübt werden.
Sie alle vereint eine mangelnde gesamtgesellschaftliche Anerkennung, prekäre Beschäftigungsverhältnisse und familiäre Mehrfachbelastungen. Seit Beginn der Corona-Krise hat sich diese Situation noch einmal verschärft und deutlich gemacht, welche strategische (System-)Relevanz Care-Tätigkeiten für eine Gesellschaft haben.

Die Tagung "Equal Care - Geschlecht. Verantwortung. Sorge" verfolgt einen multiperspektivischen und interdisziplinären Ansatz. Neben einer aktuellen wissenschaftlichen Bestandsaufnahme der Care-Situation führt sie Akteur*innen aus verschiedenen wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Bereichen zu einem Dialog zusammen.

Die Corona-Krise stellt auch nach dem Lockdown eine große Herausforderung für Familien und Einrichtungen mit Schwerpunkt im Bereich Care-Arbeit dar. Wir möchten daher über Strategien im Umgang mit der Krise sprechen und an exemplarischen Beispielen aus der Praxis Lösungsansätze für den pandemischen Alltag entwickeln. Die Praxisbeispiele kommen aus dem Bereich der sozialen Arbeit (AWO Gelsenkirchen/Ev. Frauenhilfe in Westfalen e.V.). In einem Ausschreibungsverfahren (z.B. Facebook, Webseiten, kooperierende Wissenschaftler*innen) bilden sich studentische Teams (ca. 3-5 Personen) die sich mit der jeweiligen Aufgabe beschäftigen und ihre Ergebnisse in kurzen zeitlichen Slots (ca. drei Minuten) im Rahmen der Tagung präsentieren (entweder "live" oder durch aufgenommene Videos).

 

Wir freuen uns auf die Diskussion mit Ihnen!
Bitte melden Sie sich bis zum 08.September 2020 an. 

Die Teilnehmenden benötigen ein internetfähiges Gerät mit Kamera und Mikrofon. Zugangsdaten zur Teilnahme an dem zoom-Meeting werden den Angemeldeten am 09. September 2020 per Mail geschickt.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) nutzt für ihre Onlineangebote die leistungsfähige Software der US-Firma www.zoom.us. Die technische Infrastruktur von Zoom ist auf US-Servern hinterlegt. Die FES selbst legt im Zoom-System keine Daten von Web-Seminarteilnehmenden an. Das Anmeldemanagement erfolgt ausschließlich über die FES-eigene Datenbank. Für weitere Informationen siehe: zoom.us/de-de/privacy.html

Arbeitseinheit: Landesbüro NRW



Termin

Freitag, 11.09.20
09:00 bis 17:00 Uhr

Teilnahmepauschale
keine

Veranstaltungsort

+++ Online +++



Ansprechpartner_in

Jeanette Rußbült

Kontaktanschrift
Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro NRW
Godesberger Allee 149
53175 Bonn
Tel. 0228-883-7202, Fax 0228-883-9208



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